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MI | 11.04.2012
Polizeihubschrauber (Bild: ORF)
osttirol
Segelflieger weiterhin verschwunden
Nach wie vor spurlos verschwunden bleibt der seit Freitagmittag vermisste Segelflieger. Die Maschine war am Freitag in Nikolsdorf gestartet und am Abend nicht mehr zurückgekehrt.
In Richtung Sterzing gestartet
Auch am Sonntag war der Polizeihubschrauber "Libelle" aus Innsbruck wieder in Osttirol auf Suchflug unterwegs. Am Flugplatz Lienz-Nikolsdorf war die nun vermisste deutsche Maschine mit dem 50-jährigen Piloten aus Bayern zu einem Flug in Richtung Sterzing gestartet.
Erfahrener Pilot
Helmut Walder, Flugbetriebsleiter am Flugplatz Nikolsdorf sagte am Sonntag gegenüber "ORF Tirol heute", Kollegen hätten gesagt, er habe nicht mit den anderen den Aufwind erreicht und habe versucht, nochmals zum Ausgangsgebiet zurück zu fliegen. Der Pilot sei sehr erfahren gewesen.
Fliegerfreunde noch immer vor Ort
Irgendwo in den Lienzer Dolomiten liegt der vermisste Segelflieger, das gilt als sicher. Seit Samstag wird gesucht, auch auf der Kärntner Seite, mit Hubschraubern und mit Bergrettern am Boden.

Seit 15 Jahren war der bayerische Pilot Stammgast in Nikolsdorf, zusammen mit seinen Kollegen war er immer wieder unterwegs und galt als umsichtig. Die Fliegerfreunde des vermissten Piloten sind noch immer in Nikolsdorf, zusammen mit ihnen war er am Freitag gestartet.
Schwierige Suche
Ob Segelflugzeug und Pilot gefunden werden, ist schwer zu beantworten. Die Berge sind noch vielfach schneebedeckt und die kleine Maschine ist ebenfalls weiß. Es ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
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