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SO | 12.02.2012
Lawine (Bild: ORF)
Tourengeher
Mehrere Verletzte bei Lawinenabgängen
Bei zwei Lawinenabgängen am Samstag sind mehrere Wintersportler zum Teil schwer verletzt worden. Noch in der Früh hat der Lawinenwarndienst auf die Lawinengefahr hingewiesen.
Tourengeher erlitt schwerste Verletzungen
Am schwersten erwischte es einen Tourengeher am 2.556 Meter hohen Ampferstein in den Kalkkögeln bei Telfes im Stubaital. Nach Informationen der Flugpolizei war der Mann weit mitgerissen worden. Obwohl er nur teilweise verschüttet wurde, erlitt er schwerste Verletzungen.
Bild: ORF
Wegen der Steilheit des Geländes musste der Verunglückte von einem Hubschrauber mit einem Tau geborgen und in die Innsbrucker Klinik geflogen werden.
Tourengruppe mitgerissen
Am 3.004 Meter hohen Zischgeles in den Stubaier Alpen bei Gries im Sellrain wurden mehrere Mitglieder einer Tourengehergruppe mitgerissen. Zwei Personen mussten verletzt ausgeflogen werden. Die übrigen Tourengeher kamen glimpflich davon.
Die Lawinenexperten verwiesen darauf, dass oberhalb von 2.200 Metern gebietsweise noch erhebliche Lawinengefahr herrscht. Gefahrenstellen für den Wintersportler fänden sich vor allem in schattseitigem Gelände sowie vermehrt in kammnahem Gelände. Bereits unter geringer Zusatzbelastung könnten die seit Anfang dieser Woche gebildeten Triebschneepakete ausgelöst werden.
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