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Leutasch |
30.04.2007 |
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Hobbyfotograf von Schlange gebissen
Seinen Leichtsinn hat am Sonntag ein 53-jähriger Tiroler aus Mils mit einem Schlangenbiss bezahlt. Der Mann war im Gemeindegebiet Leutasch unterwegs, wo er auf das Tier stieß, das er dann sogleich fotografieren wollte.
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Mann fing Tier ein und hob es auf
Der 53-Jährige war offenbar so angetan von der entdeckten Schlange, dass er das Tier einfing und aufhob, um es besser fotografieren zu können. Dabei biss ihm das Tier in den Unterarm. Der Tiroler musste von einem Hubschrauber in die Innsbrucker Universitätsklinik geflogen werden.
Der Zwischenfall ereignete sich im Bereich des Gaistales. Eine Gefahr für die Gesundheit des Mannes bestand nach Auskunft des anwesenden Flugrettungsnotarztes nicht. Bei der Schlange dürfte es sich vermutlich um eine Kreuzotter gehandelt haben.
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40 Menschen nach Schlangenbiss im Spital
Echten Giftschlangen begegnet man in heimischen Gefilden eher selten, Bissverletzungen sind rar, Todesfälle nicht bekannt. Dennoch würden rund 40 Menschen jährlich auf Grund eines Schlangenbisses im Spital stationär behandelt, so Rupert Kisser, Leiter des Instituts Sicher Leben.
So kann man Bissunfällen vorbeugen
Vor allem bei einem Ausflug in die Berge könne laut Kisser eine Begegnung vorkommen. Bissunfälle seien aber leicht vermeidbar, betonte Kisser. Man müsse nur darauf achten, wo man hintritt und hingreift. Starkes Auftreten im Gelände und eine Taschenlampe in der Nacht verscheuchen sie.
In "verdächtigem" Gelände sind feste Schuhe und lange Hosen empfehlenswert. Sieht man trotz allem plötzlich einer Schlange ins Auge, sollte man ruhig stehen bleiben und dem Tier Zeit und Raum zum Rückzug geben. Auf keinen Fall sollte man sie aber versuchen zu berühren.
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