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MI | 11.04.2012
Almabtrieb. (Bild: APA)
pflichtprogramm
Nochmaliger Almabtrieb für die Touristen
In Waidring müssen die Kühe wieder zurück auf die Alm. Nachdem sie wegen des Wintereinbruchs vor einer Woche zu Tal gebracht worden waren, wird nun für Touristen ein Almabtrieb inszeniert.
Erster Almabtrieb ohne Fest
Für viele Tirol-Urlauber gehört der Almabtrieb zum jährlichen Pflichtprogramm. Die geschmückten Kühe werden bestaunt, dazu gibt es echte Tiroler Kost, man genießt die Herbstsonne und lauscht der urigen Zeltfestmusik.

Aber wegen des Schlechtwetters der vergangenen Tage wurden bereits viele Kühe vorzeitig ins Tal in den warmen Stall gebracht, ganz ohne Fest und Buschen.
Mit dem Traktor wieder auf die Alm
Ingrid Danzel, eine Bäuerin aus Waidring, hat ihre Kühe schon vor einer Woche in den warmen Stall gebracht. Doch der Almabtrieb findet diesen Samstag trotzdem statt, denn für die Touristen ist jeder Aufwand recht, und so werden die Tiere mit Traktoren einfach wieder auf die Alm gebracht und noch einmal heruntergetrieben.
Sicher sei das aufwendig, gesteht die Bäuerin, "aber es wird natürlich ein Programm gemacht". Man habe sich auch bereiterklärt, beim Almabtrieb mitzutun. Nachdem man die Tiere auf die Alm gefahren habe, schmücke man sie und treibe sie ganz normal wieder herunter. "Es sind viele Gäste da, die da mitmachen. Da kann man nicht einfach sagen, man tut das nicht."
So kommt das liebe Vieh heute doch noch zu seiner Ehre und wird von Einheimischen und Gästen im Dorfzentrum von Waidring empfangen.
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