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Gegen schulgewalt |
04.10.2007 |
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"Buddies" als Ansprechpartner bei Streit
Der Landesschulrat für Tirol hat erhoben, wie an den Tiroler Schulen mit Gewalt umgegangen wird. Auch ein erfolgreiches Projekt gegen Schulgewalt wurde vorgestellt: Das Buddy-Projekt des Innsbrucker Reithmanngymnasiums.
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Gemeinsam wird nach Kompromiss gesucht
Buddy heißt übersetzt Kollege oder Freund. Kommt es zu Streitereien unter den Schülern, dann helfen seit mehreren Jahren an der Schule ältere Schüler mit, um die Konflikte nicht eskalieren zu lassen. Gemeinsam versuche man, einen Kompromiss zu finden.
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Mit Landesmitteln gefördert
Die Buddies geben auch ihre Handynummer weiter und versuchen zu helfen, wo es nur geht. Ein erfolgreiches Modell, zeigt sich der für Bildung zuständige Landesrat Erwin Koler (ÖVP) überzeugt. Zwar habe es nach einer Erhebung des Landes bereits an fast allen Schulen im Land Projekte gegen Gewalt gegeben. Das Buddyprojekt soll aber auch mit Landesmitteln gefördert werden, spezielle Betreuer sollen den Schulen zugeteilt werden.
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Manches sei nicht zu verhindern
Koler gibt aber zu bedenken, dass die Schüler nicht alle Problem lösen können. Fälle wie jener vor der Schule in Wilten, wo ein Mädchen im Herbst 2006 von mehreren Jugendlichen attackiert worden sein soll, seien kaum zu verhindern.
An vielen Schulen soll eine Art Verhaltenskodex zwischen Schülern, Eltern und Lehrern ausgearbeitet werden. Zum Beispiel könnte jemand, der zu spät kommt, die Blumen gießen müssen. Solche Regeln müssen auch am Reithmanngymnasium erst ausgearbeitet werden. Durch die Arbeit der Buddies sei das Klima an der Schule aber wesentlich besser geworden. Für das Buddy-Projekt wird man in wenigen Tagen den Anerkennungspreis des Bildungsministeriums bekommen. Im heurigen Schuljahr wird das Projekt bereits auf 53 Tiroler Schulen ausgeweitet.
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