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MI | 11.04.2012
Bergsturz Einserkofel (Bild: ORF)
Südtirol
Enormer Felssturz hielt Einsatzkräfte in Atem
Eine Steinlawine hat am Freitag in den italienischen Dolomiten Angst und Schrecken verbreitet: Die Geröllmassen lösten sich am Morgen aus fast 2600 Metern Höhe vom Gipfel des Einser im Hochpustertal und stürzten Richtung Tal.
Voraussichtlich wurde niemand verletzt
Nach Angaben des Zivilschutzes aus Bozen soll es keine Toten oder Verletzten gegeben haben. Jedoch werde es lange dauern, um endgültige Gewissheit über den Ausgang des Bergrutsches zu haben, sagten Carabinieri. Es würden sich viele Touristen in der Region aufhalten, hieß es.
60.000 Kubikmeter Felsen abgebrochen
Gegen 9.00 Uhr lösten sich von der Nordwand des Einserkofels enorme Feslbrocken und Geröll und donnerten zu Tal. Etwa 60.000 Kubikmeter Felsen und Geröll dürften abgegangen sein.

Die Rettungsmannschaften waren mit Hubschraubern und Spürhunden im Einsatz. Jedoch gestaltete sich die Suche als schwierig, weil Felsmassen riesige Mengen Staub aufgewirbelt hatten.
Grund für den Felssturz noch unklar
Bereits vor wenigen Monaten war an derselben Stelle Geröll und Schutt abgerutscht. Der Grund für den Felssturz ist noch unklar, Permafrost wird von den Geologen jedoch ausgeschlossen.
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