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Brixlegg-Münster |
17.10.2007 |
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"Energy Globe Tirol" für Hauptschulbau
Die Passivhaus-Hauptschule Brixlegg-Münster hat am Mittwoch den "Energy Globe Tirol 2007" bekommen. Beste Luft im Klassenzimmer, eine Solaranlage und Energieeinsparungen für die Gemeinden zeichnen das Siegerprojekt aus.
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Stets gute Luft im Klassenzimmer
Durch optimale Lüftung haben die rund 200 Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Brixlegg-Münster ständig gute Luft im Klassenzimmer. Seit Februar spüren die Jugendlichen am eigenen Leib, was energieeffizientes Bauen heißt, freut sich Bruno Oberhuber von der Energie Tirol:
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"Die Idee vom Passivhaus ist, dass man eine so gute Hülle macht, dass man über das Lüftungssystem das Gebäude beheizen kann."
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Sparmeister beim Heizen
Passivhäuser sind garantiert schimmelfrei. Die Mehrkosten beim Bau belaufen sich etwa auf fünf Prozent. Dafür spart man dann beim Heizen viel ein: In Brixlegg etwa 40.000 Liter Öl und 100.000 Kilogramm des Treibhausgases Kohlendioxid.
Solaranlage heizt Schwimmbad mit
Nach einem Ausflug in eine Passivhaus-Schule in Vorarlberg haben sich die Bauherren - die Gemeinden Brixlegg und Münster – für das Projekt entschieden. Geheizt wird mit Öl, dazu gibt es eine 200 Quadratmeter große Solaranlage, die das Brixlegger Freischwimmbad mitheizt. Die Mehrkosten gegenüber einem herkömmlichen Bau hätten dadurch nur mehr 72.000 Euro betragen, sagt der Brixlegger Bürgermeister Rudolf Puecher. Die Baukosten von 4,5 Millionen Euro haben sich die Gemeinden Brixlegg und Münster geteilt.
Passivhäuser sind Wohlfühlhäuser und sollten in Tirol zum Standard werden, fordert Architekt Raimund Rainer:
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Architekt Rainer sieht Vorarlberg als Vorbild
"In Vorarlberg wird seit 1. Jänner 2007 öffentlicher gemeinnütziger Wohnbau nur mehr dann gefördert, wenn er als Passivhaus gebaut wird. Das übt einen irren Druck auf die privaten Bauträger aus, weil die nicht schlechter bauen können als der gemeinnützige Wohnbau. Ich würde es sinnvoll finden, wenn Tirol einen ähnlichen Schritt setzen würde."
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Landesrat gegen gesetzliche Bestimmung
Energielandesrat Hannes Bodner (ÖVP) ist allerdings "gegen eine gesetzliche Bestimmung wie sie die Vorarlberger haben. Es Step-by-step zu machen – zuerst über die Gemeinnützigen und über die Wohnbauförderung mehr Anreize bieten – ist auch ein guter Weg."
Brixleggs Bürgermeister Rudolf Puecher freut sich, dass die Passivhaus-Schule bei anderen Schulen schon Nachahmer findet.
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