Tirol ORF.at
wetter.ORF.at
MO | 13.02.2012
Kühe (Bild: ORF)
Westbahnstrecke blockiert
Bauern sehen Tierschützer hinter Aktionen
Der Wintereinbruch sorgt bei Weidetieren für Unruhe. Gleich mehrmals haben Kühe im Straßen- und Schienenverkehr für teils gefährliche Situationen gesorgt. Landwirte vermuten Tierschützer hinter der seltsamen Häufung an ausgebrochenen Rindern.
Bahnstrecke musste zei Mal gesperrt werden
Auf der Miemingerstraße bei Telfs haben neun Rinder Samstagfrüh kurz nach 5.00 Uhr für Behinderungen im Straßenverkehr gesorgt.

Ein paar Stunden zuvor blockierten 15 Kühe bei Wörgl die Westbahnstrecke der Bahn. Ein Güterzug fuhr drei Rinder sogar an. Eines der Tiere wurde dabei leicht verletzt. Der Zug musste anhalten und die Westbahnstrecke gesperrt werden.

Kurz nach diesem ungewöhnlichen Zugsunglück mit den umtriebigen Kühen hielten sich wieder einige der Tiere gefährlich nahe der Bahnstrecke auf. Erneut mussten Polizei und Feuerwehr ausrücken, um die Tiere auf die Weide zurück zu treiben.
Landwirte vermuten Tierschützer hinter Aktionen.
Stier auf Lofererstraße
Am Freitag sorgte ein Stier bei Ellmau für Aufregung unter Autofahrern. Er war ebenfalls ausgebüxt und hat auf der Lofererstraße für Behinderungen gesorgt.

Landwirte vermuten hinter den "mysteriösen" Ausbrüchen der Rinder Tierschützer, die wegen der Kälte die Weidezäune aufschneiden und die Tiere sozusagen "aus Protest" freilassen.
Tiere auf der Suche nach Wärme
Vermutlich sind die Tiere auf der Suche nach einem wärmeren Unterstand selbst ausgerissen. Ein derartiges Verhalten sei in Ausnahmesituationen durchaus möglich, sagt Inge Welzig vom Tierschutzverein für Tirol gegenüber ORF Radio Tirol.
Ganz Österreich
Tirol News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News