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SO | 12.02.2012
Flughafen Innsbruck (Bild: ORF)
Innsbruck
Lärmmessung am Flughafen wird anonym
Die Flugbehörde, Austro Control, will keine Daten zur Lärmmessung mehr weitergeben. Von einem Datenschutz-Maulkorb spricht der Tiroler SPÖ-NR-Abgeordnete Erwin Niederwieser. Die Austro Control beruft sich auf den Datenschutz.
Radardaten unterliegen Datenschutz
Wieviel Lärm ein Flugzeug macht wird bei Lärmmesstellen des Landes erhoben. Um welches Flugzeug es sich aber handelt, diese Daten kamen bis jetzt von der Austro Control. Die zusammengefassten Daten wurden Politikern und Anrainern aus Gründen der Transparenz zur Verfügung gestellt.

Damit soll jetzt Schluss sein. Von einem Datenschutz-Maulkorb will Heinz Sommerbauer, Generalsekretär der Austro Control, aber nicht sprechen: "Wir stehen für Transparenz, aber unterliegen auch dem Datenschutz. Dieser sieht vor, dass Radardaten, die eine Fluglinie erkenntlich machen würden, nicht an Dritte weitergegeben werden dürfen."
Wie in Schwechat anonymisierte Daten
Die Austro Control sei um eine Lösung bemüht und verstehe das Informationsbedürfnis von Anrainern und Politikern. Deshalb will sie Daten künftig anonymisiert, ohne Namen der Fluggesellschaft, weitergegeben. So werde es auch in Wien praktiziert, heißt es von der Austro Control.
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