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landtagswahl |
08.06.2008 |
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Reaktionen auf den Wahlausgang
Tirol hat gewählt. Knapp nach 19.00 Uhr waren alle 279 Gemeinden ausgezählt. ÖVP, SPÖ und die Tiroler Grünen erlitten deutliche Verluste. Das Bürgerforum Tirol unter Fritz Dinkhauser wurde zweitstärkste Partei.
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So hat Ihre Gemeinde gewählt
Das Gesamtergebnis und die einzelnen Gemeindeergebnisse finden Sie hier im Überblick.
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Christoph Sailer im Gespräch mit Vorsitzenden
Dinkhauser stellte nach der Wahl den Anspruch an den Landeshauptmann-Sessel und sprach sich erneut gegen eine Zusammenarbeit mit ÖVP-Landeshauptmann Herwig van Staa und Anton Steixner aus. Er wolle vielmehr ein Kabinett der besten Köpfe – auch mit Mitgliedern der Volkspartei.
Die Volkspartei habe das Wahlziel erreicht, so van Staa. Er rechne daher mit dem Auftrag zur Regierungsbildung.
FPÖ-Chef Gerald Hauser schloss eine Koalition mit van Staa aus.
SPÖ-Landeshauptmannvize Hannes Gschwentner sprach von einem schmerzhaften Verlust für seine Partei, wollte aber vorerst nicht an persönliche Konsequenzen denken.
Georg Willi (Grüne) sprach von einem Erdbeben in Tirol. Willi werde die Vertrauensfrage stellen.
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Van Staa sieht Wahlziel erreicht
Die Volkspartei habe das Wahlziel erreicht, so van Staa.
Das Ergebnis, das Dinkhauser und die FPÖ erreicht hätten, sei beachtlich. Er werde am Montag beginnen, Sondierungsgespräche zu führen, um dann dem Parteivorstand eine Koalition und ein Regierungsprogramm vorzulegen.
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Steixner schließt Koalition mit Dinkhauser aus
LR Steixner glaubt nicht an eine Koalition der ÖVP mit Dinkhauser. Das halte er für ausgeschlossen, er stelle sich aber für weitere Arbeit in der Regierung zur Verfügung. Im Gespräch mit Radio Tirol wollte er das Ergebnis seiner Partei nicht schönreden.
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Zanon will Landeshauptfrau werden
Elisabeth Zanon (ÖVP) will erste Tiroler Landeshauptfrau werden. Die Landeshauptmann-Stellvertreterin sprach sich für einen geordneten Übergang an der Spitze der Volkspartei aus.
Zunächst solle van Staa noch im Amt bleiben und die Regierungsverhandlungen führen. Zu Beginn der Legislaturperiode sollte es aber zu einem Wechsel kommen, und sie werde in jedem Fall für seine Nachfolge kandidieren.
Zanon sagte, sie sei das der Bevölkerung schuldig. Immer wieder sei sie im Wahlkampf gefragt worden, warum denn nicht sie sich an die Spitze stelle. Nun sei dafür der Zeitpunkt gekommen. Sie werde in jedem Fall kandidieren, der Rest hänge von der Partei ab.
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Schmerzhafter Verlust für Gschwentner
Gschwentner sprach von einem schmerzvollen Verlust. Mit der Liste Dinkhauser sei eine Liste angetreten, die in ihrer Wahlwerbung mehr Arbeitnehmerpolitik und soziale Gerechtigkeit in den Vordergrund gestellt habe.
Vermutlich sei die SPÖ im Kampf zwischen van Staa und Dinkhauser unter die Räder gekommen. Das habe mit zum Verlust beigetragen, so Gschwentner.
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Dinkhauser stellt LH-Anspruch
Dinkhauser sprach von einem eindeutigen Signal. Die Bevölkerung habe ÖVP und SPÖ abgewählt. Auch die Grünen hätten deutliche Einbußen erlitten. Er glaube, die Tiroler hätten nichts dagegegen, wenn der neue Landeshauptmann Dinkhauser heiße.
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Fritz Gurgiser will Menschen im Mittelpunkt
Fritz Gurgiser betonte im Gespräch mit Radio Tirol, dass sich er und Dinkhauser immer für Menschen eingesetzt hätten. Dafür hätten ihnen die Wähler am Sonntag das Vertrauen ausgesprochen. Beide würden für Politik stehen, die ausschließlich die Menschen im Mittelpunkt habe, so Gurgiser.
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Willi will Vertrauensfrage stellen
Der Spitzenkandidat der Grünen, Willi, kündigte angesichts des Abschneidens seiner Partei an, die Vertrauensfrage in den zuständigen Gremien stellen zu wollen. Es gebe viele offene Fragen und "Tage, die nicht so angenehm sind", sagte Willi.
Für Überlegungen im Hinblick auf eine Regierungsbeteiligung mit der ÖVP sei es noch zu früh, so Willi. Nicht vorstellbar sei das mit dem amtierenden Landeshauptmann van Staa.
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FPÖ gegen Koalition mit van Staa
Gerald Hauser schloss eine Koalition mit der ÖVP aus, denn er wolle keinen Wahlverlierer zum Landeshauptmann machen. Es gehe der FPÖ um Inhalte.
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Filzmaier: ÖVP in guter Ausgangslage
Zwar habe die ÖVP die absolute Mehrheit verloren, sei jedoch für Koalitionsverhandlungen dennoch nicht in einer schlechten Lage. Rein rechnerisch könne die ÖVP mit allen anderen vier Parteien im Landtag eine Regierungsmehrheit bilden. Umgekehrt müssten sich alle anderen vier Parteien einig sein, wenn es eine Regierung ohne ÖVP geben sollte, so Filzmaier.
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tirol.ORF.at
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