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technik mit tücken |
11.01.2009 |
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LVS-Gerät schaltete sich von selbst aus
Die Elektronik von modernen Lawinen-Verschüttetensuchgeräten kann Tücken haben. Bei einem Bergretter am Arlberg hatte sich das Gerät bei einer Liftfahrt plötzlich von selbst ausgeschaltet.
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Pieps und Funkgerät vertragen sich nicht
Es war ein Zufall, dass Ferdinand Alber Bergretter und Mitglied der Lawinenkommission am Arlberg die Gefahr erkannte. Er hatte sein Funkgerät um den Hals und den Lawinenpieps. Plötzlich schaltete sich der Pieps aus.
Bei mehreren Kontrollen entdeckte er, dass sich Funkgerät und Verschüttetensuchgerät nicht vertragen. Der Pieps hat nämlich einen Magnetschalter und im Funkgerät ist ebenfalls ein Magnet. Wenn sich die beiden zu nahe kommen, schaltet sich der Pieps einfach aus.
Das kann gefährliche Folgen haben. Bei einem Lawineneinsatz tragen Bergretter beide Geräte an der Brust. Sollte eine Nachlawine abgehen, hätte der Bergrettungsmann kein funktionierendes Piepsgerät.
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Bergrettung prüft alle Geräte
Zwar ist dieses Risiko gering, dennoch sind die Bergretter ratlos. Bei der Firma sei das Problem bekannt, weiß Alber, sie empfiehlt die beiden Geräte weitgenug auseinanderzuhalten. Das bedeutet, dass bei einer Nachlawine der Bergretter sein Funkgerät wegwerfen müsste, bevor ihn die Lawine erfasst. Das sei im Zehntelsekundenbereich wohl schwer umzusetzen, so der Bergretter.
Faktum ist, dass die LVS-Geräte durch ihr hohes Niveau störanfälliger werden. Die Bergrettung will jetzt alle verwendeten Funkgeräte und LVS-Geräte auf "Unverträglichkeit " prüfen.
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