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MO | 13.02.2012
Tarrenzer Hexen (Bild: ORF)
Fasnacht
Hexen rasten durch die Tarrenzer Straßen
Nach vier langen Jahren des Wartens wurde endlich wieder das Fasnachtsfest im Hexendorf Tarrenz gestartet. Tausende Zuschauer haben sich dieses Spektakel, das einst 200 Jahre lang verboten war, nicht entgehen lassen.
Erst seit 60ern wieder Fastnachts-Treiben
Die Hexen haben die Fasnacht in den 1960er Jahren wieder belebt. 1797 war das Treiben nämlich als "unanständiger Missbrauch" auf ewige Zeiten verboten worden.

So unendlich lange hat das Verbot nun doch
nicht gedauert. Heute sind die Hexen wieder einmal ins Dorf zurückgekehrt und mit ihnen ein ganzes Sammelsurium an Fasnachtsfiguren.

Neben den Hexen zählt - so wie bei fast jedem Oberländer Fasnachtsumzug - das Scheller- und Rollerpaar zu den Hauptfiguren.
Hexentreiben nur bis zum Betläuten
Über 5000 Zuschauer säumten am Sonntag die Straßen, um eine Fasnacht zu sehen, die fast 200 Jahre verboten war. So gingen die Tarrenzer seit der Wiederaufnahme heuer erst zum vierten mal wieder in die Fasnacht.

Einen Namen haben sie sich inzwischen durch ihre aufwändigen Fasnachts-Wagen gemacht. Seit Monaten ein streng gehütetes Geheimnis, das erst beim Umzug gelüftet wird. Wieviel Arbeitsstunden drinnen stecken, ist oft erst im Inneren sichtbar.

Nach der langen Versenkung hat sich die Tarrenzer Fasnacht der Neuzeit wieder etabliert. Trotzdem muss sie mit dem Betläuten am Abend auch heuer zu Ende gehen. Die Hexen müssen zurück in die Berge - bis zur nächsten Fasnacht im Hexendorf Tarrenz in vier Jahren.
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