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Tirol |
24.02.2009 |
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Teils große Lawinengefahr und Kettenpflicht
In weiten Teilen Tirols bleibt die Lawinenwarnstufe vier vorerst aufrecht. Im Oberbergtal, einem Seitental des Stubaitals, sind am Nachmittag zwei Lawinen abgegangen. Verschüttete und Schäden gab es keine.
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Eine Lawine ging auf eine Gemeindestraße ab, hier ist niemand verschüttet worden. Die zweite Lawine, die auf dem gesperrten Zufahrtsweg zur Franz Senn Hütte abging, hat keinen Schaden angerichtet.
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700 Urlauber von Außenwelt abgeschnitten
Weiter aufrecht bleiben vorerst auch einige Straßensperren. Unter anderem die Arlbergpasstrasse, die Seefelder Straße zwischen Scharnitz und Mittenwald, der Felbertauern und die Hochfügener Straße. Das heißt die knapp 700 Urlauber in Hochfügen bleiben vorerst auf dem Straßenweg von der Außenwelt abgeschnitten.
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Spontane Lawinenabgänge am Mittwoch
Mit den morgen zu erwartenden höheren Temperaturen steigt auch wieder die Gefahr, dass Lawinen von selbst abgehen werden. Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst.
"Der Mittwoch wird aller Voraussicht nach ein lawinenaktiver Tag werden. Laut Auskunft der Wetterdienststelle soll es sehr warm und sonnig werden. Das sind Faktoren, dass wir mit spontanen Lawinenabgängen rechnen müssen", so Nairz. Die Lawinenkommissionen werden morgen viel zu tun haben, schätzt der Lawinenwarndienst.
Von Fahrten abseits der gesicherten Pisten ist auf jeden Fall abzuraten.
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Zahlreiche Straßen gesperrt
Wegen der Lawinengefahr sind einige Straßen bereits gesperrt. Betroffen ist unter anderem die Seefelderstraße bei Scharnitz, die Felbertauernstraße ist ebenfalls gesperrt. Im Zillertal sitzen nach der Sperre der Hochfügener Straße etwa 700 Urlauber in Hochfügen fest.
Am Mittwoch wird die Lawinengefahrt nicht geringer, sagt Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst.
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Aktuelle Straßensperren und Kettenpflichten in Tirol:
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Österreich versinkt im Schnee
Weite Teile Österreichs versinken im Schnee, die Lawinengefahr ist groß. In der Steiermark wurden Häuser evakuiert, es gibt zahlreiche Straßensperren. In Niederösterreich musste die Feuerwehr ausrücken, um Dächer abzuschaufeln.
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