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MO | 13.02.2012
Handymast (APA)
CHRONIK
Dorfstreit über Handymast in Zirl
In Zirl laufen die Anrainer gegen einen geplanten Handymast Sturm. Schon seit Jahren sucht man in der Gemeinde nach einem geeigneten Standort. Ein früherer Kompromiss wurde von der Umweltbehörde abgelehnt.
Behörde lehnte ersten Standort am Ortsrand vor zwei Jahren ab.
Kein Mast im Natura-2000-Gebiet
Vor zwei Jahren wurde eine Stelle gefunden, an der der Mast von Mobilkom Austria und T-mobile Austria aufgestellt werden sollte. Alle waren damit einverstanden, doch die Naturschutzbehörde lehnte 2007 ab.

Am Eingang des Natura-2000-Gebietes Karwendel würden hinter der geplanten Sendeanlage schützenswerte Halbtrockenrasen liegen. Das Landschaftsbild des Schutzgebietes würde außerdem durch den Mast dauerhaft beeinträchtigt, hieß es in dem Bescheid der Umweltabteilung der Bezirkshauptmannschaft.

Neuer Standort
Jetzt, zwei Jahre später, scheint ein neuer Standort gefunden: Mitten im Ortsgebiet und gegen den Willen aufgebrachter Anwohner. Sie wollen sich mit einem 18-Meter hohen Mast nicht abfinden. Sie bekommen Rückendeckung der Gemeinde. Dass es grundsätzlich Handymasten braucht, steht für alle Beteiligten außer Diskussion. Doch nur an einem Standort, der von allen akzeptiert wird.
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