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DI | 14.02.2012
Probebohrungen fuer den Brennerbasistunnel (Bild: APA)
TRANSIT
Berufungen gegen Brennerbasistunnel
Nach der Unterzeichnung des Brennerbasistunnel-Memorandums ist von einem Baubeginn noch keine Rede. Vier Organisationen und eine Gemeinde haben gegen das Milliardenprojekt berufen. Das führt auf alle Fälle zu einer weiteren Verzögerung.
Wichtige Aspekte noch ungeklärt
Die Tinte am unterzeichneten BBT-Memorandum war noch nicht ganz trocken, als es schon die ersten Berufungen im UVP-Verfahren hagelte. Nach den Bundesforsten gehen jetzt auch die Naturfreunde, die Initiative "Lebenswertes Wipptal", die Südtiroler Bürgerinitiative "Stopp BBT Wiesen" und die Gemeinde Schönberg im Stubaital in Berufung.
Nahezu unisono heißt es in den Stellungnahmen, dass viele wichtige Aspekte rund um den geplanten Bau des Brennerbasistunnels nicht oder nur unzureichend bearbeitet worden seien. Dazu ist mit weiteren Berufungen seitens des Transitforums zu rechnen.
Geplanter Baubeginn 2014
Verkehrslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP) reagiert in einer ersten Stellungnahme gelassen. Er werde sich die Berufungen genau anschauen, ist aber zuversichtlich, dass der eigentliche Tunnelbau wie geplant 2014 beginnen kann.
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