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MI | 11.04.2012
Debattierclub (Bild: ORF)
GESELLSCHAFT
Richtiges Debattieren will gelernt sein
Es ist ein Kurs der besonderen Art: An der Uni Innsbruck treffen sich jede Woche Studenten, um miteinander zu reden. Nicht irgendwie, sondern ganz kultiviert. Sie üben die Kunst der anspruchsvollen Debatte.
Altgriechische Vorbilder
Die Kulisse ist Programm: Die Studenten sind umringt von Statuen der großen griechischen Lyriker und Philosophen wie Sokrates. Diese Rhetorik-Stars des Altertums wollen sie nachahmen. Denn Debattieren ist schließlich eine alte Kunst.
Erster Club vor 100 Jahren gegründet
Der erste Club wurde vor über 100 Jahren in Cambridge gegründet, erst 2003 kam das professionelle Debattieren nach Österreich, 2005 an die Uni Innsbruck.
Debattierclub (Foto: ORF)
Treffpunkt: Jeden Donnerstag 19.15 Uhr in der Uni Innsbruck.
Wöchentlich wird aktuelles Thema diskutiert
Auf Argumente muss schnell reagiert werden. Es gilt Einsprüche abzuwehren. Jede Woche wird ein aktuelles Thema behandelt, teils wird in Englisch debattiert.

Die Studenten müssen vorher dazu recherchiert haben, um die Argumente auch präsentieren zu können. Und dann startet der Wettkampf.
Argument und Gegenargument stehen im Mittelpunkt - nicht Gewinnen oder Verlieren.
Beim Debattieren gelten strenge Spielregeln
Dabei werden Pro und Kontra diskutiert. Eine Jury kontrolliert den Ablauf und wertet die Argumente. Dabei geht es in erster Linie um Spaß, meint Clubmitglied Martin Gunz.

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Beachtliche Erfolge für Debattierclub
Der Debattierclub Innsbruck freut sich über beachtliche Erfolge: Man hat es schon zum Europa- und Weltmeister in der hohen Kunst der Debatte gebracht.
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