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MI | 11.04.2012
Yubari Melonevon der Insel Hokkaido (Bild: ORF)
LIFESTYLE
Yubari-Melone im Wert von 600 Euro verkostet
Eine Zuckermelone von der japanischen Insel Hokkaido im Wert von 600 Euro hat eine Unternehmerin nach Tirol gebracht. Tiroler Geschmacksexperten nahmen am Freitag eine Verkostung vor und fällten ihr Urteil.
In Japan haben diese Melonen einen besonderen Wert. Sie werden als Zeichen besonderer Ehrerbietung als Gastgeschenk mitgebracht.
Melone gilt in Japan als wertvolles Geschenk
Sagenhafte 600 Euro hat diese Yubari-Melone gekostet. Da stellt sich die Frage, ob eine Zuckermelone so besonders sein kann, dass sie für Unsummen versteigert wird. Es sei aber nicht unmoralisch für eine einzige Frucht so viel Geld auszugeben, meint Patricia Niederwieser-Holzbaur. Sie hat die Frucht ersteigert.

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Thomas Ritzer, Küchenchef beim Stanglwirt in Going, findet die Melone fantastisch.
Geschmack wie eine überreife Zuckermelone
Nur ein geschulter Gaumen erkennt den Unterschied zwischen einer echten Yubari-Melone und einer normalen Zuckermelone. Sie schmecke sehr süß und sehr saftig, ählich einer überreifen Zuckermelone, beschreibt Thomas Ritzer, Küchenchef beim Stanglwirt in Going, den Geschmack der Yubari-Melone.

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Schüler beschreiben Geschmack nüchterner
Etwas nüchterner fällt das Urteil der Schüler der Tourismusfachschule in Absam aus, die diese Melone offiziell geschenkt bekommen haben.

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Melonen aus Tirol sind deutlich billiger
Seit heuer gibt es übrigens erstmals auch in Tirol gezogene Wassermelonen. Angebaut werden sie mit viel Liebe und großem Aufwand in Thaur. Sie kosten im Geschäft vergleichsweise läppische 1,90 Euro pro Kilogramm.
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