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MEDIZIN |
26.10.2009 |
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"Neue Grippe": Weiter Besorgnis um Mädchen
Die elfjährige Patientin, die wegen der "Neuen Grippe" an der Innsbrucker Klinik behandelt wird, ist laut Ärzten nach wie vor nicht über den Berg. Unterdessen ist auch in Tirol die Impfaktion gegen die "Neue Grippe" angelaufen.
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Weiter an Herz-Lungen-Maschine
Die elfjährige Südtirolerin, die an Schweinegrippe erkrankt ist, wird weiterhin von einem interdisziplinären Team aus Spezialisten auf der Intensivstation des Kinderzentrums an der Uniklinik behandelt. Die Patientin bleibe wegen des Lungenversagens bis auf weiteres an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen. Ihr Zustand könne dadurch stabilisiert werden, ist aber laut Medizinern weiterhin "äußerst ernst".
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 Bisher sei bei dem Mädchen keine weitere chronische Erkrankung festgestellt worden, so Müller. |
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Mit grippalen Symptomen zum Hausarzt
Die Schülerin sei am Mittwoch mit grippalen Symptomen zu ihrem Hausarzt gekommen, berichtete der Intensivmediziner Thomas Müller, der das Kind in den vergangenen 24 Stunden betreut hatte. Dort sei ihr ein Antibiotikum verschrieben worden.
Nachdem sich am Donnerstag der Zustand des bisher völlig gesunden Kindes massiv verschlechtert habe, sei das Mädchen ins Bozner Krankenhaus eingewiesen worden. Dort habe sich ihr Zustand derart verschlechtert, dass sie am Freitag an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen und nach Innsbruck überstellt werden musste, sagte der Leiter der Kinderintensivstation in Innsbruck, Nikolaus Neu.
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Virus verursachte Lungenversagen
Wie die Ärzte berichteten, reagiere der Großteil der A(H1N1)-Infizierten mit "ganz normalen" Grippesymptomen. Nur bei einer geringen Zahl der Patienten trete Lungenversagen ein, was auch bei der Boznerin der Fall sei.
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 Das Mädchen hängt derzeit an der Herz-Lungen-Maschine. Ein ganzes Team von Experten kämpft um das Leben der Elfjährigen. |
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Lungenversagen immer sehr kritisch
Derzeit werde nur durch eine Herz-Lungen-Maschine die Sauerstoffzufuhr gewährleistet. Dieser Zustand könne bis zu zwei Wochen andauern. In den vergangenen 24 Stunden sei es lediglich gelungen, "in vielen kleinen Schritten" Kreislauf- und Leberfunktionen zu stabilisieren, hieß es am Montag. Generell sei ein Lungenversagen immer ein sehr kritischer Zustand, so Neu.
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"Sehr seltener Krankheitsverlauf"
Ein derart ungewöhnlicher Krankheitsverlauf sei für Risikogruppen, dazu gehören auch Kinder und Jugendliche, zwar nicht auszuschließen - er sei aber sehr selten, so Müller. Außerdem gebe es die Möglichkeit der Vorbeugung. Der Impfstoff sei zugelassen und in Österreich verfügbar.
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Impfaktion für Gesundheitspersonal begonnen
Am Dienstag hat in den Tiroler Krankenhäusern die große Impfaktion gegen die "Neue Grippe" für Mitarbeiter im Gesundheitswesen begonnen. Die Teilnahme ist freiwillig, die Impfung wird von der Landessanitätsdirektion empfohlen. Das Interesse war bis Mittag gering.
Ab 9. November können sich alle anderen Personen impfen lassen.
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