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CHRONIK |
20.11.2009 |
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Bordell am Zirlerberg erregt Gemüter
Am Zirlerberg könnte schon bald ein Freudenhaus entstehen. Der Zirler Gemeinderat hat sich knapp dafür ausgesprochen. Das Projekt ist jetzt Ortsgespräch und erregt die Gemüter.
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Gemeinderat für Bordellbetrieb
Der Bürgermeister Hans Peter Schneider hat den Tagesordnungspunkt Bordell unter Vertrauliches gereiht, dann kam es zur großen Überraschung: Der Gemeinderat hat sich mit 10:9 Stimmen für ein Bordell am Zirlerberg ausgesprochen.
Das alte Rasthaus in der Linserkurve war in den letzten Jahren mehrfach verpachtet gewesen, brachte aber nicht den gewünschten finanziellen Gewinn. Jetzt könnte der Rotlichtbetrieb mehr Erträge bringen, und das nicht nur den Eigentümern.
Bürgermeister Hanspeter Schneider relativiert gegenüber dem ORF Tirol das Ergebnis. Das sei ein Mosaikstein, damit sei noch nicht gesagt, dass das Bordell auch tatsächlich komme. Dazu braucht es unter anderem eine positive Bedarfsprüfung. Er selbst habe mit dem geplanten Bordell kein Problem und stehe der Sache neutral gegenüber.
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ÖVP Fraktion geschlossen gegen das Bordell
Möglich ist allerdings, dass die Zirler Bevölkerung noch auf die Barrikaden steigt, wie sie das auch beim geplanten Hochhaus getan hat.
Der Zirler Ortsobmann der ÖVP Martin Schwaiger wurde mit Anrufen bereits bombardiert. Die ÖVP Fraktion war übrigens geschlossen gegen das Freudenhaus aufgetreten.
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