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DI | 14.02.2012
Josef Pröll (Bild: ORF)
POLITIK
Keine Einigung über Tunnel-Finanzierung
Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) ist am Freitag auf Tirol-Besuch gewesen. Am Nachmittag traf er sich mit LH Günther Platter (ÖVP). Dabei ging es einmal mehr um die Finanzierung des Brenner-Basistunnels, eine Einigung gab es dabei nicht.
Diskussion um Landeszuschuss für BBT
350 Millionen Euro soll Tirol für die Finanzierung des Tunnels und der Zulaufstrecken zuschießen. Das sind zehn Prozent der Kosten, die Österreich in Summe tragen muss. Und hier gehen die Vorstellungen von Bund und Land auseinander.

Tirol lehnt die Wünsche des Bundes ab und argumentiert damit, dass das Land bereits 70 Millionen für Vorarbeiten finanziert hat. Deshalb kam es auch bei einem Treffen zwischen Land, Infrastruktur- und Finanzministerium vor einigen Monaten zu keiner Einigung.
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LH Platter erwartet Einlenken des Bundes und Abschluss de Verhandlungen noch in diesem Jahr.
Platter: "Liegen noch weit auseinander"
Am Freitag ging der Verhandlungspoker weiter. LH Günther Platter zeigte sich im Vorfeld optimistisch, dass es eine für alle zufrieden stellende Lösung geben wird. Nach dem Gespräch mt Pröll zeigte er sich enttäuscht. Man liege bei den Forderungen noch weit auseinander, so Platter.
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Bis zur geplanten Fertigstellung des Haupttunnels im Jahr 2025 rechnet die Brenner-Basistunnel-Gesellschaft in Summe mit Baukosten in der Höhe von 9,7 Milliarden Euro.
FPÖ gegen weitere Landesgelder für Tunnel
FPÖ-Chef Gerald Hauser erklärt, dass Tirol ohnehin schon die Gelder für die Sondermaut auf der Brennerautobahn nach Wien abliefere. Dieses Geld sei für die Querfinanzierung des Tunnels zweckgebunden. Für die Vorarbeiten habe das Land auch schon zig Millionen bereitgestellt, argumentiert Hauser gegen weitere Landesgelder für den Tunnel.
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