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PSYCHOLOGIE |
21.11.2009 |
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Hilfe für Lokführer nach Selbstmord-Unfällen
Immer wieder sind Lokführer mit Selbstmördern konfrontiert. Durch den Selbstmord des deutschen Nationaltorhüters Robert Enke kam das Thema in die Medien. Bei den ÖBB gibt es in so einem Fall ein klar festgelegtes Prozedere.
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Kollegen helfen betroffenen Kollegen
Bei den ÖBB gebe es in einem solchen Fall klare Prozesse. Der Lokführer werde sofort abgelöst, dann gebe es ein Laienhelfersystem, in dem mit Mitarbeitern aus der eigenen Berufsgruppe über das Thema gesprochen werde. Bei schwerwiegenden Fällen laufe im Hintergrund auch eine psychologische Betreuung. Dieses System habe sich in den letzten Jahren bewährt sagt Zumtobel.
In Deutschland beendet einer von zehn Lokführern nach einem derartigen Unfall seinen Bahnjob für immer, einige lassen sich innerhalb der Bahn versetzen, wieder andere kehren nach unterschiedlichen Zeitspannen in den Führerstand ihrer Loks zurück.
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