Tirol ORF.at
MI | 11.04.2012
Gerhard Huber (Bild: BZÖ)
FPÖ/BZÖ
Huber wieder zurück im BZÖ-Klub
Der Tiroler BZÖ-Abgeordnete Gerhard Huber, dessen Parteifunktionen Anfang September wegen strafrechtlich relevanter Vorwürfe ruhend gestellt worden waren, ist wieder Mitglied des BZÖ-Parlamentsklubs.
"Ein Zeichen gesetzt"
Nachdem sich das Kärntner BZÖ von der Bundespartei abgespaltet hatte und zur FPÖ gewechselt war, habe er ein Zeichen setzen wollen, erklärte Huber am Freitag.
BZÖ-Mitgliedschaft freiwillig zurückgelegt
Im Herbst hatte BZÖ-Chef Josef Bucher bekanntgegeben, dass Hubers Parteifunktionen vorübergehend ruhend gestellt seien. Gegen den Tiroler BZÖ-Chef waren Vorwürfe des schweren gewerbsmäßigen Betrugs sowie der Anstiftung zur schweren Körperverletzung aufgetaucht.

Er habe die Mitgliedschaft im BZÖ-Parlamentsklub damals freiwillig zurückgelegt, so Huber. Am Donnerstag habe er sie wieder aktiviert. Ob er auch wieder Tiroler BZÖ-Chef sein will, wird er bis Montag entscheiden.
Hubers Parteifunktionen waren Anfang September wegen strafrechtlich relevanter Vorwürfe ruhend gestellt worden.
BZÖ geht von Einstellung der Erhebungen aus
Das BZÖ rechtfertigt die Wiederaufnahme Hubers in den Parlamentsklub der Partei mit Informationen, wonach die Erhebungen gegen Huber in Kürze eingestellt würden.
Ermittlungen wegen Veruntreuung und versuchter Anstiftung zum Mord sind nach wie vor im Gange.
Staatsanwaltschaft ermittelt noch
Für die Staatsanwaltschaft Wien gibt es derzeit keine Anzeichen, dass das Ermittlungsverfahren gegen den Tiroler BZÖ-Abgeordneten Gerhard Huber bald abgeschlossen ist. Die Ermittlungen wegen Veruntreuung und versuchter Anstiftung zum Mord seien nach wie vor im Gange, erklärte Gerhard Jarosch, Sprecher der Staatsanwaltschaft.
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