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MI | 11.04.2012
Tierschützer (Bild: ORF)
TIERVERSUCHE
Experiment abgebrochen, Vent ist erleichtert
Nach dem großen öffentlichen und medialen Druck wollen die Wissenschafter das umstrittene Lawinenexperiment mit Schweinen jetzt nicht mehr in Vent durchführen. Das sagte der Studienleiter Peter Paal von der Innsbrucker Anästhesie.
Das Tierexperiment wird nicht mehr in Vent stattfinden
Keine Ruhe
Die Wissenschafter können das Versuchsprojekt, bei dem Schweine lebend im Schnee begraben werden und sterben, nicht mehr in Ruhe fortführen, da der Druck der Öffentlichkeit zu groß sei, sagte Paal gegenüber dem ORF Tirol.

Man werde das Versuchszelt abbauen und sich überlegen, ob und wie man das Experiment weiterführen kann.

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Erleichterung im Ötztal
Im Ötztal und vor allem in Vent ist man nach der Entscheidung der Wissenschafter, das Experiment abzubrechen, erleichtert. Wie eine Umfrage zeigt, stieß das Vorhaben im Ötztal auf wenig Gegenliebe:

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Tierschützer wollen Schweine retten
Proteste in Sölden
Unterdessen demonstrierten 20 bis 30 Tierschützer in Sölden gegen die Weiterführung des Experimentes. Vertreter der Tirschutzorgansiation "4 Pfoten" haben sich außerdem auf die Suche nach den überlebenden Versuchsschweinen gemacht. Sie sollen auf einem Bauernhof in Rietz untergebracht sein. Die Tierschützer wollen die Schweine auf einen sogenannten Gnadenhof bringen.
Gespräche mit Bürgermeister
Auch der Söldener Bürgermeister Ernst Schöpf hat sich gegen eine Weiterführung der Tierversuche ausgesprochen. Schöpf bedauerte, dass das hintere Ötztal erneut in die Schlagzeilen geraten ist. Glaubte aber nicht, dass die Tourismusregion dadurch Schaden erleidet.

Brita Bauer; ORF Tirol
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