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DI | 14.02.2012
Notgelandeter Balon (Bild: Zoom Tirol)
CHRONIK
Wind verbläst Ballon mit drei Passagieren
Ein Heißluftballon in Not hat am Freitag stundenlang Rettungsmannschaften in Atem gehalten. Der Ballon war nicht mehr steuerfähig und musste in einer steilen Rinne mit Seilen festgebunden werden. Pilot und Passagiere blieben unverletzt.
Notgelandeter Balon (Bild: Zoom Tirol)
Erst, als der Ballon mit Seilen fixiert war, konnten die Insassen geborgen werden.
Bodentrupp folgte stundenlanger Irrfahrt
Der Schweizer Pilot und seine zwei Passagiere waren am frühen Nachmittag im Tannheimertal in Richtung Deutschland gestartet. Plötzlich drehte sich der Wind, der Ballon trieb zurück in Richtung Lechtal. Bei jedem Landeversuch driftete der Heißluftballon wegen des Windes gegen den Hang. Als das Gas knapp wurde, entschied sich der Pilot für eine Notlandung.

Doch der Ballon war nicht mehr steuerfähig, alle Versuche, sicher zu landen, scheiterten. Nach mehreren Stunden, während derer Rettungsmannschaften dem Ballon am Boden nachfuhren, setzte der Schweizer das Fluggerät in der Nähe von Ellmen schließlich in einer steilen Rinne ab. Es gelang ihm, ein Seil abzuwerfen, das die Retter am Boden vertauten. Als der Ballon so fixiert war, konnten die Passagiere unverletzt aussteigen.
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