Mann blieb in Gully stecken: Tot Ein besonders tragischer Tod eines Mannes beschäftigt die Polizei in Innsbruck. Am Dienstagabend starb der 39-Jährige mitten im Stadtteil Reichenau, als er sein verlorenes Handy aus einem Gully holen wollte und dort stecken blieb.
Wahrscheinlich ertrunken Der Kanalschacht in Innsbruck in der Radetzkystraße reicht laut Angabe der Berufsfeuerwehr Innsbruck rund zwei Meter in die Tiefe. Etwa einen halben Meter hoch steht im Kanal das Wasser, das dem 39-jährigen Innsbrucker zum Verhängnis wurde.
Handy war in Schacht gefallen Gegen 17.15 Uhr war das Handy des Mannes in den Schacht gefallen. Daraufhin hob er den Kanaldeckel und rutsche kopfüber in den Schacht, um an sein Handy zu gelangen - laut Berufsfeuerwehr so weit, dass nicht einmal mehr die Füße aus dem Kanalschacht ragten.
Passanten zogen den Mann aus dem Kanal Ein Nachbar entdeckte einige Zeit später den hilflos im Schacht steckenden Mann. Gemeinsam mit Passanten gelang es, den Bewusstlosen aus dem Kanal zu ziehen. Den eingetroffenen Rettungskräften gelang es zwar, den Mann kurzfristig zu reanimieren. Den Weg in die Klinik überlebte er allerdings nicht mehr. Er dürfte ertrunken sein.