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DI | 14.02.2012
Lederfabrik Hopfgarten (Bild: ORF)
WIRTSCHAFT
Lederfabrik Hopfgarten gerettet
Der Fortbestand der insolventen Lederfabrik Hopfgarten ist vorerst gesichert. Die Gläubiger haben einem Zwangsausgleich zugestimmt. Damit konnte auch ein Großteil der Arbeitsplätze gerettet werden.
Mit Aufträgen gut versorgt
57 Mitarbeiter waren betroffen, als die Lederfabrik im Juni letzten Jahres den Konkursantrag beim Landesgericht eingebracht hat. 42 von ihnen sind auch heute noch im Unternehmen und sie haben jetzt allen Grund zur Hoffnung.
Gute Auftragslage
Das Unternehmen sei mit Aufträgen gut versorgt, sagt Walter Hintringer, der Leiter vom Kreditschutzverband Tirol: "Außerdem wurde der Betrieb in der Form restrukturiert, dass die Bereiche Einkauf, Labor, Forschung und Entwicklung und die Tischlerei an die Muttergesellschaft ausgegliedert wurden. Diese Bereiche waren für den lokalen Betrieb alleine zu aufwendig." Die Bereiche wurden an die Muttergesellschaft in Mattighofen ausgelagert.

Zudem haben die Gläubiger einem Zwangsausgleich zugestimmt. Sie verzichten auf 80 Prozent ihrer Forderungen, also auf rund 3,2 Millionen Euro. Derzeit gebe es sogar Bestrebungen, aufgrund der guten Auftragslage mehr Mitarbeiter einzustellen, so Hintringer gegenüber dem ORF Tirol.
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