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POLIZEIKONTROLLE |
09.02.2010 |
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Zahlreiche Gurtenmuffel auf Tirols Straßen
Der Sicherheitsgurt ist noch immer ein Stiefkind für viele Autofahrer und auch die richtige Kindersicherung im Auto wird oft vernachlässigt. Vor kurzem führte die Polizei eine Schwerpunktaktion durch.
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600 Strafen an einem Tag
An einem einzigen Tag musste die Polizei in Tirol über 600 Fahrzeuginsassen abstrafen, weil sie keinen Gurt angelegt oder ihre Kinder im Auto nicht richtig gesichert hatten. Fast jeder zweite Insasse auf der Rückbank vergisst laut Polizei das Anschnallen.
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Kinder oft nicht richtig gesichert
Nicht viel besser sei die Gurtenmoral im Ortsgebiet. Die kurze Fahrtstrecke und die geringe Geschwindigkeit würden viele dazu verleiten, sich selbst und auch Kinder nicht richtig zu sichern. Dabei sei für ungesicherte Kinder das Risiko, bei einem Unfall schwer verletzt zu werden, erheblich höher als für Erwachsene.
Selbst ein Aufprall mit 50 km/h sei schon mit einem Sturz aus zehn Metern Höhe zu vergleichen, so die Polizei. Davon abgesehen, steht auf eine fehlende Kindersicherung auch eine Vormerkung in das zentrale Führerscheinregister - neben den Verwaltungsstrafen, die zu bezahlen sind.
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