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WIRTSCHAFT |
09.02.2010 |
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Tyrolean Co-Piloten freiwillig auf Kurzarbeit
Mit freiwilliger Kurzarbeit wollen Tyrolean-Piloten Kündigungen abwenden. Die Mehrheit der 260 bei Tyrolean beschäftigten Co-Piloten habe sich dafür ausgesprochen, hieß es aus dem Unternehmen.
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Nach Alter gestaffelte Einkommenseinbußen
Stimmt die Gewerkschaft zu, könne ab 1. April bei der Dash-Flotte, ab Juli bei der Fokker-Flotte kurzgeflogen werden.
Die freiwillige Regelung sehe vor, dass je nach Dienstalter die "ältere" Belegschaft bei 80-prozentiger Arbeitszeit 88 Prozent ihres bisherigen Gehaltes bekomme. "Jüngere" Co-Piloten würden bei 60-prozentiger Arbeitszeit auf einen Anteil von 70 Prozent ihres bisherigen Gehaltes kommen.
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Bereits im vergangenen November hatte Tyrolean 170 der 1.800 Mitarbeiter beim AMS zur Kündigung angemeldet. |
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Jobs mittelfristig absichern
Ausschlaggebend für eine derartige Maßnahme sei die vollkommene Streichung der 50-Sitzer aus der Flotte aufgrund ihrer nicht mehr gegebenen Wirtschaftlichkeit. "Das sind bis zu 14 Flugzeuge, 250 Arbeitsplätze sind davon betroffen", hieß es. Rund 60 Co-Piloten-Plätze müssten um ihren Arbeitsplatz zittern. Bis zumindest 2011 wolle man durch diesen Schritt einen Jobabbau verhindern.
Die 120 Flugbegleiter würden bereits kurzarbeiten oder seien durch natürliche Fluktuation ausgeschieden. Von den weiteren Arbeitsplätzen hätte man mit der Hälfte - den Kapitänen - eine einvernehmliche Lösung gefunden.
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ÖGB-Chef zeigt sich offen
Tirols ÖGB-Chef Gerhard Schneider zeigte sich im Gespräch mit Radio Tirol offen. Dies sei ein solidarischer Versuch, den man machen könne. Die Verhandlungsergebnisse müssten von den zuständigen Gewerkschaften geprüft und beschlossen werden. "Ich gehe davon aus, dass es in den nächsten Tagen zu einer Entscheidung kommen wird."
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tirol.ORF.at; 5.2.09
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tirol.ORF.at; 1.9.09
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