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DIENSTLEISTUNG |
09.02.2010 |
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Südtirols Skischulen fürchten Konkurrenz
Die Zeiten der Exklusivität für Südtiroler Bergführer und Skilehrer sind vorbei. Die Dienstleistungsrichtlinie der EU sieht die Niederlassungsfreiheit auch für diese Berufe vor. Südtirols Skischulen fürchten starke Konkurrenz - vor allem aus Osteuropa.
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 Liberalisierung der Dienstleistungen wurde von der EU auf Skischulen ausgedehnt. |
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Illegaler Zustand wurde jahrelang geduldet
Die Liberalisierung der Dienstleistungen innerhalb der europäischen Union wurde vor wenigen Tagen auf eine weitere Gruppe ausgeweitet. Bisher durften nur heimische Skischulen ihr Gewerbe legal auf Südtirols Pisten ausüben.
Doch seit Jahren schon beobachte man argwöhnisch, dass vermehrt Reisegruppen - etwa aus Polen, Tschechien und Kroatien - ihre eigenen Skilehrer mitbringen. Um den Hoteliers nicht in die Quere zu kommen, duldete man diesen illegalen Zustand und investierte verstärkt in die Ausbildung der Skilehrer, die in Italien eine schwierige und umfassende Prüfung ablegen müssen.
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Mangelnde Ausbildung - Sicherheitsproblem?
In der Südtiroler Landesberufskammer der Skilehrer fürchtet man weniger die Dumpingpreise einer eventuellen Konkurrenz aus dem Osten als die mangelnde Ausbildung. Diese könnte negative Folgen auf die Sicherheit der Dienstleistung mit sich bringen, fürchtet der Berufsverband.
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In Österreich seit Jahren umgesetzt
In Österreich ist die entsprechende EU- Dienstleistungsrichtlinie bzw. Niederlassungsfreiheit bereits seit Jahren umgesetzt. Der Präsident des Skilehrerverbandes, Richard Walter, sieht darin kein Problem, solange in- und ausländische Skilehrer europaweit gültige Qualifikationen nachweisen können.
Problematisch seien dagegen selbsternannte Skilehrer, die mit Vereinen anreisen, das Geld schwarz abkassieren und über keine ausreichende Ausbildung verfügen, sagt Walter.
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