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MI | 11.04.2012
Banküberfall Innsbruck (Bild: Polizei)
BANKÜBERFALL
Bankräuber sind immer noch auf der Flucht
Im Innsbrucker Stadtteil Arzl haben am Donnerstagnachmittag zwei Täter eine Filiale der Raiffeisen-Bank überfallen. Sie waren mit Faustfeuerwaffen bewaffnet. Ein Bankangestellter wurde bei dem Überfall verletzt.
Banküberfall Innsbruck (Bild: ORF) Täter mit Faustfeuerwaffen bewaffnet
Gegen 15.05 Uhr betraten zwei als Frauen verkleidete Täter die Bank. Sie waren mit Faustfeuerwaffen bewaffnet und bedrohten die Angestellten. Wie viel Geld die Täter erbeuteten, wollte die Polizei vorerst nicht bekannt geben. Ein Filialleiter der Bank wurde bei dem Überfall verletzt. Er wurde gezwungen, den Tresor zu öffnen, und ihm wurde dabei mehrmals mit einer Faustfeuerwaffe auf den Kopf geschlagen.

Täterbeschreibung
Einer der Verdächtigen ist etwa 1,80 Meter groß, trug blaue Jeans und eine dunkle Jacke. Verkleidet war er mit einer langhaarigen blonden Perücke.
Banküberfall Innsbruck (Bild: ORF)
Zweiter Täter könnte eine Frau sein
Der zweite, der eine täuschend echt aussehende rote Perücke trug, war ebenfalls mit einer dunklen Jacke bekleidet. Seine Jacke hatte allerdings eine Kapuze. Diese Person sei deutlich zierlicher und auch kleiner gewesen, weshalb es sich auch um eine Frau handeln könne, meinte Ritscher. Er oder sie ist etwa 1,60 Meter groß.

Auch die Tatzeugen in der Bank konnten nicht definitiv sagen, ob es sich bei den Tätern um Männer oder Frauen gehandelt hat.
Banküberfall Innsbruck (Bild: Polizei)
Die Polizei leitete eine Alarmfahndung ein. Auch ein Hubschrauber suchte das Gebiet ab.
Straßensperren errichtet
Die Bankräuber konnten unerkannt, vermutlich mit einem dunklen Pkw mit Innsbrucker Kennzeichen flüchten. Ein dritter Mann soll das Fluchtfahrzeug gefahren haben.

Ein Hubschrauber suchte am Donnerstagnachmittag das Gebiet ab. Außerdem wurden Straßensperren errichtet. Sämtliche Zufahrten von Arzl wurden von Streifenwagen der Polizei abgesichert.
Polizei (Bild: ORF)
Zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung
Mittlerweile sind dutzende Hinweise aus der Bevölkerung bei der Kripo eingegangen. Diese Hinweise werden nun systematisch abgearbeitet. Eine heiße Spur habe sich bisher aber noch nicht ergeben, heißt es aus dem Landeskriminalamt.
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