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IT |
11.03.2010 |
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E-Medikation wird ab Herbst erprobt
Ab Herbst wird in Reutte, Landeck und Imst die sogenannte E-Medikation getestet. Alle vom Arzt oder der Apotheke ausgegebenen Medikamente werden elektronisch erfasst und auf der E-Card gespeichert.
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Die Teilnahme ist freiwillig
In Österreich wird über die E-Medikation schon seit langem diskutiert. Ab Herbst wird das System in den Bezirken Reutte, Imst und Landeck ausprobiert. Vorausgesetzt der Patient stimmt zu, werden die vom Arzt oder der Apotheke verabreichten Medikamente elektronisch erfasst und auf der E-Card gespeichert.
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Erhöhung der Patientensicherheit
Arzt und Apotheker sollten somit auf einen Blick sehen, welche Medikamente ein Patient einnimmt. Unerwünschte Wechselwirkungen und unbeabsichtigte Doppelverschreibungen sollen so vermieden werden.
Tirols Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP) hat als Leiter des bundesweiten Planungsverbandes die Verhandlungen mit Apothekerverband und Ärztekammer geführt. Die E-Medikation würde die Patientensicherheit erhöhen und den Krankenkassen jährlich rund 130 Millionen Euro ersparen, sagt Tilg.
Kritiker warnen dagegen vor dem gläsernen Patienten und vor Datenschutzproblemen. Die Pilotprojekte sollen Anfang Oktober oder November starten.
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futurezone.ORF.at
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