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MO | 13.02.2012
Feuerbrand. (Bild: ORF)
NATUR
Kampf der Pflanzenseuche Feuerbrand
Mit der Apfel- und Birnenblüte steigt wie in jedem Jahr die Gefahr der gefürchteten Pflanzenseuche Feuerbrand. Auch heuer darf das Antibiotikum Streptomicyn gegen die Feuerbrand-Bakterien gespritzt werden.
Zwei Betriebe wollen Antibiotikum einsetzen
In Tirol haben sich in diesem Jahr nur zwei Obstanbau-Betriebe für die Verwendung des Pflanzen-Antibiotikums Streptomicyn angemeldet. Die entsprechende Frist ist inzwischen abgelaufen. Die Voraussetzungen, um das Mittel spritzen zu können, sind genauso streng wie im vergangenen Jahr.

Ausgegeben wird das Antibiotikum heuer ausschließlich in der Lagerhaus Zentrale in Innsbruck. Abgeholt werden kann das Mittel nur mit dem entsprechenden Bescheid des Amtes für Pflanzenschutz.
Fünf Kilo Streptomicyn für fünf Hektar
Die beiden Betriebe sind berechtigt, gut fünf Kilogramm des Antibiotikums auf ihre rund fünf Hektar großen Anbauflächen zu spritzen.
Im Vorjahr spritzten drei Betriebe
Im vergangenen Jahr meldeten sich zwar 22 Betriebe für die Verwendung des Streptomicyn an, tatsächlich spritzten aber nur drei Betriebe auf einer Fläche von knapp 1,5 Hektar.

Vom amtlichen Pflanzschutzdienst werden übrigens auch die umliegenden Imker verständigt. Diese Information funktioniert allerdings noch nicht lückenlos, soll aber verbessert werden.
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