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MO | 13.02.2012
Manfred Scheuer (Bild: Diözese Innsbruck)
MISSBRAUCH
Scheuer begrüßt die neuen Richtlinien
Die katholischen Bischöfe Österreichs haben bei der Bischofskonferenz in Mariazell einen "Rahmenplan gegen Missbrauch in der Kirche" vorgelegt. Innsbrucks Bischof Manfred Scheuer sieht darin eine Perspektive für die Zukunft.
Geld aus einer "Stiftung Opferschutz"
Ein Kernpunkt des Rahmenplans ist, dass Geld für Opfer aus einer "Stiftung Opferschutz" kommen soll, aus der sowohl Therapiekosten als auch Schmerzensgeld- und Schadensersatz-Zahlungen finanziert werden.
Scheuer: Es gibt keine Ho-Ruck-Lösung
Der Bischof der Diözese Innsbruck, Manfred Scheuer, sagte dazu, man habe mit den Richtlinien eine Perspektive geschaffen, die in die Zukunft weise. Er denke, dass es keine Ho-Ruck-Lösung gebe und auch keinen Befreiungsschlag. Es gehe nicht um einen Befreiungsschlag für die Kirche, sondern letztlich um Heilung oder Befreiung für die Betroffenen, die unter den Wunden leiden würden. Das brauche sicher Zeit.

Eine generelle Anzeigepflicht sieht der Maßnahmenkatalog übrigens nicht vor.
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