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DI | 14.02.2012
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OSTTIROL
Aus für Kraftwerkspläne in Hopfgarten
Die Gemeinde Hopfgarten in Defereggen ist mit dem Projekt für ein Kleinkraftwerk gescheitert. In erster Instanz genehmigte die Bezirkshauptmannschaft das Projekt. Nach einem Einspruch des Umweltanwalts lehnte das Land nun die Pläne ab.
Gemeinde will Strombedarf selbst decken
Bislang kann Hopfgarten seinen Strombedarf selbst decken. Damit das auch bei steigendem Strombedarf so bleibt, wollte die Gemeinde ein neues Kraftwerk errichten, das von Wasser aus dem Grünalmbach angetrieben werden sollte. In erster Instanz hat es für das Projekt noch gut ausgeschaut. Die Bezirkshauptmannschaft genehmigte das Projekt.
Johannes Kostenzer (Bild: Land Tirol) Landesumweltanwalt: Grünalmbach schützen
Doch Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer berief gegen diesen positiven Bescheid. Der Grünalmbach gehöre laut Naturschutzplan des Landes zu den schützenswerten Gewässern.

Gleichzeitig kritisiert Kostenzer, dass die Gemeinde Hopfgarten die Kraftwerkspläne auch damit begründet habe, dass eine Reihe von öffentlichen Gebäuden wie Gemeindehaus oder Feuerwehr auch elektrisch geheizt würden. Dabei sei Strom wirtschaftlich wie ökologisch für das Heizen besonders ungünstig, so der Landesumweltanwalt.
Treffen von Bürgermeister und Umweltanwalt
Die Gemeinde Hopfgarten muss nun beraten, ob sie gegen das Nein des Landes zum Höchstgericht geht. Zuvor soll es ein Treffen zwischen Bürgermeister und Umweltanwalt geben, um für die Gemeinden andere Lösungen für die Energieversorgung auszuloten.
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