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MO | 13.02.2012
Telefonhörer (Bild: APA)
KONSUMENT
AK kritisiert Kostenfalle bei Telefonauskunft
Die AK Tirol hat im Juli sieben österreichische Auskunftsdienste getestet, ob die Informationspflicht bezüglich der Auskunftstarife erfüllt wird. Die Ergebnisse bezeichnet die Arbeiterkammer als "vernichtend".
Als Konsequenz aus dem Test fordert die AK die Auskunftsdienstbetreiber auf, die Konsumenten über die Kosten aufzuklären.
Rechtliche Bedingungen
Es müssen die konkrete Leistung und die Kosten angegeben werden. Unmittelbar nach Anwählen der Nummer müssen innerhalb von zehn Sekunden die Kosten pro Minute bekannt gegeben werden. Bei einer Weitervermittlung muss noch einmal auf das Entgelt pro Minute hingewiesen werden.
AK-Präsident Erwin Zangerl fordert einen Stopp von Abzockmethoden.
Nicht überzeugende Auskunftsdienste
Die Kunden werden laut AK Tirol nicht drauf aufmerksam gemacht, dass ein Weiterleiten der gewünschten Nummer zum Auskunftstarif erfolgt. Dieser ist wesentlich teurer als ein "normales" Telefonat und liegt in dem Bereich von 1,35 und 1,81 Euro pro Minute.

Dass die getesteten Dienste nicht überzeugten liegt daran, dass nur ein Anbieter (Telekom Austria) die Kunden auf die höheren Kosten hinwies. In allen andern Fällen wurden die Kunden nicht aufgeklärt, was den Auskunftstarif bezüglich Weitervermittlung betrifft.
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