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umstritten |
19.07.2005 |
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Dinkhauser bezeichnet Deutsche als Feinde
Tirols Arbeiterkammer-Präsident Fritz Dinkhauser hat deutsche Arbeiter im Fernsehen als Feinde bezeichnet. Mit seinen Aussagen im deutschen Privatfernsehen machte sich Dinkhauser nicht nur in Deutschland unbeliebt.
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"Feinde kommen auch vom Norden"
Dinkhausers Aussagen ließen am Wochenende rund 1,5 Millionen Deutsche erschaudern: Man habe gedacht, dass der Feind aus dem Osten komme. Doch er komme auch vom Westen und vom Norden, so Dinkhauser. Man spüre den großen Verdrängungswettbewerb sehr deutlich.
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Bodenseer fordert Rücktritt
Dass deutsche Arbeitnehmer heimischen Kräften vor allem im Tourismus den Job wegnehmen - darauf antwortet Tirols Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Bodenseer mit einem offenen Brief, indem er Dinkhauser auffordert, seinen Hut zu nehmen. Dessen Aussagen seien indiskutabel.
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Globalisierung vorübergegangen?
Als fremdenfeindlich und Arbeitsmarktpolitik von gestern bezeichnen Touristiker die Äußerungen Dinkhausers. Willi Krüger, Geschäftsführer der Pitztaler Gletscherbahnen, meinte, an Dinkhauser sei wohl die Globalisierung vorübergangen. Es würden sicherlich gleich viele Tiroler in die weite Welt ziehen um dort zu arbeiten.
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Gäste "lieber vor als hinter der Bar"
Auch am Tag danach steht der umstrittene Präsident zu seiner Aussage - er fürchtet keinen Imageschaden. Ihm seien die Gäste aus Deutschland sehr lieb. Doch sei es ihm lieber, wenn die Gäste aus Deutschland vor und nicht hinter der Bar stünden, so Dinkhauser.
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Diskussionsstoff für Tourismus geliefert
Auch wenn die Wortwahl nicht jedem schmeckt, mit der Dinkhauser das Problem bewusst macht: Starken Diskussionsstoff hat er dem Tourismus jedenfalls serviert.
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