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POLITIK |
05.09.2010 |
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Alpbach: Mahnende Worte Ban Ki-Moons
Fast 4.000 Teilnehmer aus 63 Nationen haben am heurigen Europäischen Forum Alpbach teilgenommen - unter ihnen zahlreiche Studenten. An der Abschlussveranstaltung am Samstag nahm UN-Generalsekretär Ban Ki-moon teil.
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 Die am 19. August eröffnete Veranstaltung stand heuer unter dem Generalmotto "Entwurf und Wirklichkeit". |
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Busek zieht positive Bilanz
Forums-Präsident Erhard Busek zieht eine positive Bilanz über das heurige Forum: "Quantitativ und qualitativ" sei er zufrieden, sagt er. "Alpbach hat heuer mehr denn je ein junges Gesicht gehabt", sagte Busek zur APA. Unter den genau 3.979 Teilnehmern befanden sich 652 Studenten aus 44 Ländern - in ihrer Mehrheit Stipendiaten des Forums sowie von 30 "Alumni-Gruppen" ehemaliger Alpbach-Teilnehmer.
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 Ban Ki-Moon beim Spaziergang durch Alpbach - begleitet von Außenminister Spindelegger, Bundespräsident Fischer und Landeshauptmann Platter.
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"Wenn die Industriestaaten binnen kurzer Zeit 20 Billionen US-Dollar (15,6 Billionen Euro) mobilisieren können, um die Finanzkrise zu bekämpfen, dann gibt es keine Entschuldigung dafür, wenn die wesentlich geringeren Mittel zur Erreichung der Millenniumsziele nicht aufgebracht werden können", sagte der UN-Generalsekretär. |
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Ban Ki-Moon mahnt Milleniumsziele ein
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat an die Mitglieder der Vereinten Nationen appelliert, die Entwicklungsversprechen einzulösen, die sie im Jahr 2000 abgegeben haben. Durch die Sparprogramme nach der Finanzkrise sei die internationale Gemeinschaft bei den sogenannten Millenniumszielen im Verzug, warnte Ban am Samstag zum Abschluss des Europäischen Forums im Tiroler Kongressort Alpbach.
Hochrangige Vertreter der Vereinten Nationen und zahlreiche UNO-Botschafter und Hilfsorganisationen halten in den nächsten vier Tagen in Alpbach eine Versammlung ab, in der unter anderem Themen des Sicherheitsrates (Schutz von Zivilisten und Frauen in Konflikten) erörtert werden.
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Finanzmarktgespräche auch kommendes Jahr
Die Finanzmarktgespräche, die heuer das traditionelle Bankenseminar ersetzt haben, sind die Innovation des heurigen Forums gewesen, so Busek: "Die haben sich als attraktiv entpuppt und werden nächstes Jahr fortgesetzt." Im Zentrum der Finanzgespräche war die Frage gestanden, ob die Welt richtige Lehren aus der Krise gezogen hat. Die meisten Teilnehmer hatten an den Finanzmarktgesprächen vorausgehenden Wirtschaftsgesprächen teilgenommen.
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Gesamtteilnehmerzahl gestiegen
Während die gesamte Teilnehmerzahl um etwa 500 stieg, hat sich die Zahl der vollzahlenden Teilnehmer gegenüber 2009 um rund 20 Prozent auf mehr als 1.300 Personen erhöht. Auch dem Forum seien Förderungen gekürzt worden, sagt Busek. Man habe sich das durch mehr Zahler und Sponsoren wieder hereinholen müssen. Rund 40 Prozent der Kosten werden aktuell durch die Teilnehmerbeiträge und weitere 40 Prozent durch Sponsoren abgedeckt. Etwa 20 Prozent kommen von der öffentlichen Hand.
Im nächsten Jahr findet zwischen 18. August und 3. September das 67. Forum statt. Es wird unter dem Generalmotto "Gerechtigkeit - Verantwortung für die Zukunft" stehen.
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