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CHRONIK |
07.09.2010 |
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Filmreife Szenen nach Fehlalarm bei Tankstelle
Ein Computerfehler hat in der Nacht auf Dienstag einen Fehlalarm bei der Tankstelle Matreiwald auf der Brennerautobahn ausgelöst. Anschließend spielten sich filmreife Szenen ab - ausgelöst durch zwei Polizisten in Zivil.
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Auf die Tankstelle war Mitte Juli ein Raubüberfall verübt worden. |
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Areal unter verschärfter Beobachtung
Montagnacht gab es heuer bereits zum wiederholten Mal einen Überfallsalarm bei der Tankstelle Matreiwald. Nachdem das Areal mittlerweile unter verschärfter Beobachtung steht, waren die Polizisten sofort vor Ort.
Als die Beamten, alle in Zivil, am vermeintlichen Tatort eintrafen, sahen sie zwei Männer, die davonliefen. Die Polizisten gaben Warnschüsse ab, die Männer liefen aber weiter und konnten erst geschnappt werden, als einer stürzte und sich dabei den Arm brach.
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Beamte in Zivil stürmten Tankstelle
Dabei stellte sich heraus, dass die vermeintlichen Tankstellenräuber junge Urlauber aus Deutschland waren, die einfach nur tanken wollten. Als plötzlich der Alarm ausgelöst wurde und Beamte in Zivil die Tankstelle stürmten, glaubten die Deutschen ihrerseits, dass die Polizisten Räuber seien, vor denen sie in Panik flüchteten.
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 Der 19-Jährige stürzte bei der Flucht über eine Absperrkette und prallte mit beiden Armen auf den Asphaltboden.
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Zurufe der Polizei überhört
Bei der Einvernahme gaben die beiden Deutschen an, die Zurufe "Halt! Stehenbleiben! Polizei!" so nicht wahrgenommen zu haben. Man habe zwar Schreie gehört, das Wort Polizei habe man aber nicht verstanden.
Einer der beiden Urlauber, ein 19-Jähriger, stürzte bei der Flucht über eine Absperrkette am südlichen Ende des Tankstellenareals und prallte mit beiden Armen auf den Asphaltboden. Er zog sich einen Bruch am linken Unterarm und eine Prellung am rechten Unterarm zu, überdies erlitt er gröbere Schürfverletzungen am linken Knie.
Der andere, ein 17-Jähriger, erlitt, ebenfalls im Zuge der Flucht, leichte Abschürfungen im Bereich des linken Schienbeines. Die jungen Männer sind mittlerweile zu Hause in Bayern.
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