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WIRTSCHAFT |
09.09.2010 |
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Weitere Innerebner-Töchter in Konkurs
Nach dem Konkurs der Baufirma Innerebner Holding GmbH sind auch über drei Tochterunternehmen Insolvenzverfahren eröffnet worden. Laut KSV 1870 gehen die Insolvenzen auf nicht bedienbare Kredite in Millionenhöhe zurück.
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Alle drei betroffenen Gesellschaften beschäftigten laut KSV 1870 schon länger keine Mitarbeiter mehr. |
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Mehr als acht Millionen Euro Außenstände
Die Insolvenzverfahren betreffen die VIT Einrichtungs- und Betriebs GmbH, die Renova Planung GmbH und die Renova Planung GmbH und & Co, teilte der Kreditschutzverband (KSV) 1870 in einer Aussendung mit. Die Fremdverbindlichkeiten der VIT belaufen sich auf rund 7 Mio. Euro, die Renova-Gesellschaften stehen mit insgesamt 640.000 Euro in der Kreide, davon sind 610.000 Bankverbindlichkeiten.
Der KSV 1870 führt die Zahlungsunfähigkeit der Innerebner-Gruppe großteils auf die misslungenen Veranlagungs- bzw. Kursabsicherungsgeschäfte und die negative Kursentwicklung im Zusammenhang mit den Fremdwährungskrediten der jeweiligen Gesellschaften in Millionenhöhe zurück.
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Schicksal weiterer Firmentöchter fraglich
Die VIT betrieb ein Fachmarktzentrum in Vomp. Die Liegenschaft wurde in der Zwischenzeit verkauft und der Betrieb eingestellt. Die Renova war vorwiegend mit der Verwaltung und Sanierung von Immobilien der Innerebner-Gruppe beschäftigt.
Der KSV rechnete damit, dass diese Woche auch noch über die beiden letzten Gesellschaften der Innerebner-Gruppe Konkursverfahren eröffnet werden. Dabei handelt es sich um die Ribitsch-Tilg Co OG in Innsbruck und die Innerebner Finanzmanagement GmbH ebenfalls in Innsbruck.
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Brachten Finanzspekulationen den Ruin?
Geschäftsführer Ekkehard Hussl soll Medienberichten zufolge unter anderem im Zuge der Finanzkrise mindestens zehn Mio. Euro verloren haben. Bereits 2003 soll er mit verschiedenen Finanzspekulationen rund 3,5 Mio. in den Sand gesetzt haben. Die Banken hätten 2009 schließlich den Geldhahn zugedreht, da Hussl wegen mangelnder Liquidität offene Finanzlöcher nicht mehr stopfen habe können. Die Gesamtverbindlichkeiten der Gruppe dürften bei rund 40 Mio. Euro liegen.
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tirol.ORF.at; 21.7.10
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tirol.ORF.at; 8.9.10
Ein Kunde der Baufirma Innerebner kämpft seit Jahren vor Gericht, weil der gekaufte Dachboden wegen Einsturzgefahr unbewohnbar ist.
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