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MO | 13.02.2012
Unfall A12 (Bild: ORF)
STRASSENVERKEHR
Weniger Unfälle aber nicht weniger Tote
Weniger Verkehrsunfälle und weniger Verletzte zeigt die abschließende Unfallbilanz für das erste Halbjahr in Tirol. Trotzdem ist die Zahl der Verkehrstoten nicht zurückgegangen.
Mehr Unfälle mit Lkws
Vor allem bei Unfällen mit schweren Lkws sind wieder mehr Menschen ums Leben gekommen. Auch für Fußgänger gibt es keine Entwarnung

Die Zahl der Verkehrsunfälle in Tirol ist seit Jahren rückläufig, Tirols Straßen sind sicherer geworden. Die Zeiten, in denen es pro Jahr 100 Verkehrstote und mehr gab, liegen nun schon länger zurück.

Auch heuer im ersten Halbjahr haben sich in Tirol wieder weniger Unfälle ereignet. Rund 1.500 Unfälle waren zu verzeichnen, gut 150 weniger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Zurückgegangen sind dabei auch die Unfälle mit alkoholisierten Lenkern.
Viele Autofahrer halten nicht vor Zebrastreifen
180 Fußgänger verletzt
Mit den Unfällen ist auch die Zahl der Verletzten zurückgegangen, nicht allerdings die der Verkehrstoten. 17 Menschen verloren heuer in den ersten sechs Monaten im Tiroler Straßenverkehr ihr Leben, vier davon bei Unfällen mit schweren Lkws. Auch vier Fußgänger wurden getötet, 180 weitere Fußgänger bei Unfällen verletzt.

34 Mal wurden Fußgänger auf dem Zebrastreifen erfasst. Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit halten viele Autofahrer vor Zebrastreifen nicht an. Deshalb sollten Schutzwege, etwa vor Schulen, mit Videokameras überwacht werden, so das Kuratorium.
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