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INNSBRUCK |
10.09.2010 |
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Erstmals römisches Bad in Nordtirol freigelegt
In der Nähe der Grassmayrkreuzung haben Archäologen des Tiroler Landesmuseums erstmals in Nordtirol die Reste eines römischen Bades freigelegt. Die Bauten dürften aus dem 3. und 4. Jahrhundert nach Christus stammen.
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 Es gibt ein Dampfbad, zwei Aufenthaltsräume und einen Umkleideraum mit Kaltbad. |
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Münzen halfen bei der Datierung
Die vier freigelegten Räume der Badeanlage haben alle eine Unterbodenheizung, bei der durch die doppelten Fußböden heiße Luft strömte. Es gibt ein Dampfbad, zwei Aufenthaltsräume und einen Umkleideraum mit Kaltbad.
Bei der richtigen Datierung halfen Münzen, die im Abwasserkanal des Bades gefunden wurde. Diese stammen aus dem 3. und 4. Jahrhundert nach Christus.
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Standort vom römischen Kastell Veldidena |
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Nach Vandalismus-Akten wieder zugeschüttet
Durchgeführt wurden die Grabungsarbeiten im Vorfeld der Untertunnelung der Kreuzung. Weil dort in der Nähe zu Römerzeiten das römische Kastell Veldidena stand, werden vor Beginn der Bauarbeiten archäologische Untersuchungen durchgeführt.
Für die Öffentlichkeit ist die Fundstelle nicht mehr zu sehen, sie wurde nach Vandalismus-Akten wieder zugeschüttet. Die Grabungen in dem Bereich werden jedenfalls fortgesetzt, heißt es seitens des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum.
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Link:
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