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MI | 11.04.2012
Axamer Lizum (Bild: Axamer Lizum)
UMWELT
Liftehe Kalkkögel geht in nächste Runde
Die Absage von Günter Platter bezüglich des Liftzusammenschlusses im Bereich der Kalkkögel wollen die Projektbetreiber nicht hinnehmen. Sie werden sich am 4. März zusammensetzen und dabei auch Druck in Richtung Landeshauptmann machen.
Bürgermeister Rudolf Nagl (Bild: Gemeinde Axams)
Rudolf Nagl: "Ankündigung kam überraschend."
Keine Förderungen für Großraum Innsbruck
Dass Günter Platter (ÖVP) eine finanzielle Unterstützung für das Projekt Liftzusammenschluss kategorisch abgelehnt hat, verärgert die Betreiber.

Für den Axamer Bürgermeister Rudolf Nagl, einen der Motoren der Liftpläne, ist es nicht einzusehen, dass zahlreiche andere Regionen in Tirol sehr wohl Unterstützung für ihre Liftprojekte bekommen, nur der Großraum Innsbruck nicht. Die Ankündigung sei jedenfalls sehr überraschend gekommen, so Nagl. Ob es vor diesem Hintergrund Gespräche mit anderen potenten Investoren gibt, wollte Nagl nicht sagen.
Endziel: Schlick und Axamer Lizum verbunden
Die vom Land angeregten kleineren Zusammenschlüsse seien nur dann sinnvoll, wenn das große Endziel des Zusammenschlusses zwischen der Schlick und der Axamer Lizum realistisch bleibe, sagt Nagl.

Gegen dieses Projekt spricht, dass es sich bei den zu überquerenden Kalkkögeln um ein Naturschutzgebiet handelt. Dennoch wollen die Betreiber am 4. März die weitere Vorgangsweise diskutieren.
WK Tirol: Zusammenschluss aktueller denn je
WK Tirol-Präsident Jürgen Bodenseer betont in einer Aussendung: "Es geht beim Zusammenschluss der Skigebiete nicht nur um das Projekt an sich, sondern vor allem um die grundsätzliche Notwendigkeit, wirtschaftliche Weiterentwicklung zu forcieren."
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