Warten auf Kneissl-Sanierungsplan In dieser Woche wird vermutlich feststehen, ob Kneissl-Mehrheitseigentümer Scheich Al Jaber einen Sanierungsplan für die Firma vorlegt oder nicht. Seit 8. Februar läuft ein Konkursverfahren, weil die zugesagte Kapitalaufstockung nicht zustande kam.
Wenig Zeit für Sanierungskonzept Der Scheich halte grundsätzlich am Unternehmen fest und strebe eine Sanierung an. Diese Mitteilung erhielt Kneissl-Masseverwalter Stefan Geiler von der Al-Jaber Gruppe. Allerdings drängt die Zeit für ein Sanierungskonzept. Kneissl muss laut Masseverwalter für die Kollektionen 2011 und 2012 vorarbeiten.
Geschäftsführer Gebauer weiter optimistisch Geschäftsführer Andreas Gebauer, gegen den mittlerweile die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Konkursverschleppung ermittelt, geht auf jeden Fall davon aus, dass der Standort Kufstein erhalten bleibt und der Scheich zahlt. Angeblich sollen Immobilien in Frankreich verwertet werden.
Al Jaber braucht Millionen für Hotelprojekt Der Scheich hat mittlerweile auch in Wien Schwierigkeiten. Bis Ende März muss Al Jaber 20 Millionen Euro für sein Wiener Hotelprojekt Schwarzenberg am Schwarzenbergplatz bezahlen. Gelingt das nicht, dürfte das Projekt scheitern.
Gibt es diese Woche kein Fortführungskonzept von Kneissl selbst, wird nach Einschätzung des KSV Tirol wohl Plan B in Kraft treten und der Masseverwalter auf Investorensuche gehen.
tirol.ORF.at; 25.2.11
Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ermittelt gegen Kneissl-Geschäftsführer Andreas Gebauer. Das Unternehmen musste unlängst Insolvenz anmelden