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kraftwerk-stausee |
24.11.2005 |
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Felbertauern: Gefährlicher Hang
Mit unerwarteten Schwierigkeiten hat die TIWAG beim Osttiroler Kraftwerksprojekt Ranneburg bei Matrei zu kämpfen. Oberhalb des geplanten Stausees befindet sich ein gefährlicher Hang.
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Felbertauern-Chronik
In einer alten Chronik der Felbertauernstraße ist zu lesen, dass sich ausgerechnet an der Stelle oberhalb des geplanten Stausees ein gefährlicher Hang befindet. Die Straße musste deshalb schon in den 60er Jahren sündteuer auf Stelzen gestellt werden.
Auf Seite 59 der Felbertauern-Chronik steht zu lesen: "Zum Beispiel konnte der Hang des Glodenwaldes aus geologischen Gründen nicht angeschnitten werden, wie es vorgesehen war."
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Gefahr der Rutschung
Eine über 400 Meter lange Brücke musste über den labilen Hang gezogen werden, weiß SPÖ-Landtagsabgeordnete Elisabeth Blanik, die die Stelle im Buch fand. „Es besteht die Gefahr, dass der Hang an dieser Stelle rutschen könnte. Ja zur Wasserkraft, aber Achtung, wo es eine Bedrohung der Bevölkerung geht. Da die Hände weg.“
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Glodenwald ist labil
Die Felbertauern AG bestätigt, dass der Glodenwald oberhalb des geplanten Stausees ein äußerst labiler Hang ist. Man habe das auch schon der TIWAG mitgeteilt, sagt Ing. Jörg Panzl.
„Die TIWAG hat bei mir vorgesprochen und ich habe den Verantwortlichen Auskunft gegeben, dass hier das Gelände möglicherweise Schwierigkeiten bereitet.“
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Zusätzlich Baumaßnahmen nötig
Eingehende Untersuchungen und Bohrungen sollen jetzt für die TIWAG klären, wie der Hang oberhalb des geplanten Stausees einzuschätzen ist, sagt der Projektleiter der TIWAG Dr. Bernhard Hofer:
„Es könnte sein, dass zusätzlich Baumaßnahmen nötig sind, um die Sicherheit zu erhöhen. Das würde Mehrkosten für alle Projekte bedeuten. In der jetzigen Phase ist das noch nicht abzuschätzen.“
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Aufklärung
Für Hofer steht aber jetzt schon fest, dass man den Hang nicht fürchten muss. Man wolle die Bevölkerung genau aufklären, damit kein Minus auf der emotionalen Seite der Kraftwerksdiskussion entstehe.
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