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SO | 12.02.2012
Tiroler Wasserkraft
Kraftwerk Raneburg
Abgespeckte KW-Variante vorgestellt
Die TIWAG hat am Mittwoch in Matrei in Osttirol eine überarbeitete Variante vom Kraftwerk-Projekt Raneburg vorgestellt. Die Kraftwerksgegner hat das nur wenig beeindruckt.
Speicher um 20 Prozent reduziert
Die Gesamtfläche des Speichers werde um 20 Prozent reduziert und das Ausgleichsbecken soll nicht in der so genannten Hinteraue, also dem Naherholungsgebiet der Matreier, sondern etwas außerhalb Richtung Virgen entstehen.
Wallnöfer: "Konstruktive Gespräche"
Der Vorstandsvorsitzende der TIWAG Bruno Wallnöfer glaubt damit die aufgewühlten Gemüter der Matreier beruhigen zu können.

Die Gespräche mit den Grundbesitzern seien bis jetzt sehr konstruktiv und manchmal auch einsichtig verlaufen, heißt es von Seiten der TIWAG.
Wallnöfer: "Das ist ein langer und schwieriger Prozess. Wir bieten Informationen, Diskussionen und zu einem späteren Zeitpunkt auch Gutachter an. Wir sind davon überzeugt, dass die Speichersicherheit gegeben sein wird."
Kraftwerksgegner: "Details verändert"
Der Vertreter der Grundstücksbesitzer, Martin Matterberger weiß davon allerdings nichts: "Wir wissen nichts von konstruktiven Gesprächen. Uns wurde von den Grundbesitzen mitgeteilt, dass sie das Projekt angehört haben, sie sind aber nicht dazu bereit, auch nur einen Quadratmeter herzugeben."

Auch eine Information für alle Bürgermeister Osttirols findet statt. Dabei soll auch eine mögliche finanzielle Unterstützung für den Bezirk Lienz diskutiert werden.
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