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ZARA-Report |
27.03.2006 |
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Rassistische Vorfälle in Tirol aufgezeigt
Mehr als 1.100 rassistische Vorfälle hat der Antirassismus-Verein ZARA im Vorjahr dokumentiert. Rund 60 davon schildert der Verein in seinem aktuellen Rassismus-Report, darunter auch fünf Vorfälle in Tirol.
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Verbot für Roma und Sinti auf Campingplatz
Rassistische Schmierereien, Beschimpfungen auf offener Straße, Nachteile bei der Arbeits- oder bei der Wohnungssuche, der verweigerte Zutritt in Lokalen - das sind häufigsten Fälle, die der Rassismus-Report 2005 auflistet.
Ein Vorfall in Tirol sorgte für österreichweite Schlagzeilen - nämlich das Verbot für Roma und Sinti auf einem Campingplatz in Osttirol. Der Betreiber hatte ein Schild mit der Aufschrift "Kein Platz für Zigeuner" angebracht und sich später damit gerechtfertigt, dass es wiederholt Probleme mit Fahrenden gegeben habe.
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Der Campingplatzbetreiber wurde angezeigt, derartige Benachteiligungen auf Grund von Herkunft oder Rasse gelten als Verwaltungsübertretung.
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Wüste Drohungen gegen Muslime
Ein zweiter Fall in Tirol, der im Rassismus-Report aufgelistet ist, spielt rund um den Minarett-Bau in Telfs. Auf der gemeindeeigenen Internetseite gab es in diesem Zusammenhang eine anonyme Zusendung mit wüsten Beschimpfungen des Islam sowie Kriegs- und Todesdrohungen gegen Muslime. Die Polizei wurde eingeschaltet, der Verfasser konnte aber nicht ausfindig gemacht werden.
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Steigende Zahl von Übergriffen dokumentiert
Insgesamt dokumentierte der Antirassismus-Verein ZARA im Vorjahr 1.105 rassistische Übergriffe in Österreich, deutlich mehr als in den Jahren davor.
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tirol.ORF.at; 31.8.05
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Link:
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