Wien ORF.at Tourentipp
TV-ProgrammTV-ThekRadioÖsterreichWetterSportIPTVNews
MI | 21.03 | 17:37
Bild: Hubert Gogl
Bergtour Sumpfkopf (2341m)/Schmirn
Die südgerichteten Bergmähder zum Sumpfkopf sind vor allem im Frühling eine wahre Pracht - Frühlingsblumen wohin man schaut. Gerade im oberen Teil des gut 1,5 stündigen Aufstieges blüht es besonders schön.
Bekannt ist der Sumpfkopf dabei vor allem für die zahlreichen – Wanderer, Blumenfreunde und Fotografen erfreuen sich Jahr für Jahr ob der reichen Küchenschellen-Blüte.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Charakter: blumenreiche einfache Tour
Entfernung: Aufstieg 750 Hm, 1 ½ - 2 Std.
Ausgangspunkt: Schmirn, ehemaliges GH Edelraute – 1600 m
Bild: Hubert Gogl
Küchenschellen – Magnet für Wanderer und Fotografen
Anfangs steiler, dann gemütlicher
Die technischen Ansprüche halten sich bei der Wanderung zum Sumpfkopf in Grenzen – auf gutem Steig geht’s anfangs etwas steiler, dann recht gemütlich zum Gipfel. Alternativ kann der steilere Abschnitt auch über eine Forststraße umgangen werden. In rund 1 ½ - 2 Stunden erreichen Sie den Gipfel des Sumpfkopfs.
Bild: Hubert Gogl
Ausgangspunkt: Ehemaliges GH Edelraute
Zum Ausgangspunkt: Sie fahren ins Schmirntal. Nach der Auffahrt von St.Jodok, am höchsten Punkt der Straße bei der Muchner-Siedlung angekommen, sehen Sie auf der gegenüberliegenden Talseite die höchsten Bauernhäuser – dort ist der Ausgangspunkt. Sie fahren die langgezogene Gefällestrecke weiter, bis Sie den Talboden im Weiler Aue erreichen. Nun steuern Sie wieder ein Stück talauswärts und biegen auf die rechts auf die erste bergwärts führende Straße ein.
Bild: Hubert Gogl
"Überstiegl" am Joch ins Padastertal
Ausgangspunkt bei ehemaligem Gasthaus
Über die Bergstraße erreichen Sie das ehemalige Gasthaus Edelraute – jetzt ist es ein renoviertes Bauernhaus am höchsten Punkt der Straße (1600 m). Sie parken im Bereich der Abzweigung der Forststraße (beschränkte Parkmöglichkeiten, evtl. im Bauernhaus bei Fam. Jenewein um Parkerlaubnis vor dem Haus fragen).

Unmittelbar westlich der Wiesen führt der Steig im Wald Richtung Sumpfkopf (Markierungen Nr.73 aber kein Wegweiser). Relativ steil zieht der Steig hinauf zum Übergang ins Padastertal (2020 m). Der weitere Weg führt über den breiten Gratrücken problemlos zum Gipfel.
Bild: Hubert Gogl
Am breiten Rücken zum Gipfel
Schnapsl im Kastl
Alternativ können Sie den Aufstieg im Wald über die Forststraße umgehen. Sie folgen der Schotterstraße bis unterhalb vom Gipfel des lawinengatter-bewährten Sumpfkopf. Von dort (1980 m)– bei einem relativ neuen Stadel mit Sitzgelegenheit und hochprozentiger Stärkung im Postkastl – führt ein markierter Steig (73A) über die so genannte "Pitzlas-Lacke" hinaus zum Übergang ins Padastertal und dann über den Gratrücken wieder taleinwärts ansteigend zum Gipfel.
Bild: Hubert Gogl
Am Sumpfkopf
Guter Aussichtsberg
Der Sumpfkopf – 2341 m – überzeugt mit einer bestechenden Aussicht: Das nahe Olperer-Fußstein-Duo, Blicke ins Schmirn-, Valser-, Obernberger-, Gschnitz-, Padaster- und Wipptal erwarten Sie. Bis zum Gipfel blühen (Anfang Mai) die Küchenschellen und zahlreiche weitere Frühlingsblumen.
Bild: Hubert Gogl
Unmittelbar neben dem Gipfelkreuz – abermals Küchenschellen
Abstieg
Am bekannten Weg oder über die steile Südseite. Wenige Meter östlich vom Gipfel führt eine neuangelegter, markierter Steig abwärts (Bei Nässe nicht empfehlenswert!). Entweder am Steig im Wald oder über die Forststraße geht’s schließlich zurück zum Ausgangspunkt.
Hubert Gogl wünscht eine blumenreiche Bergtour zum Sumpfkopf!
ORF Logo "Tiroler Land - Starkes Land" am 6. 5. 2011