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MI | 11.04.2012
Braunbär (Bild: ORF)
Symbolbild
futterstelle geplündert
Bär im Paznaun kein Unbekannter
Ein Braunbär hat im Paznaun einige Spuren hinterlassen. Beim Kopps-Stausees oberhalb von Galtür plünderte er eine Futterstelle. Der Bär zeigt relativ wenig Scheu und dürfte auch kein Unbekannter sein.
Auffälliges Verhalten
Vom Engadin übers Montafon bis nach Galtür ist der Braunbären auf seiner ausgedehnten Wanderung gekommen. Mittlerweile haben ihn die Jäger aber aus den Augen verloren.
Bärenexperten des WWF vermuten, dass es sich bei dem Tier um das Exemplar "JJ2" handelt, das vergangenen Sommer in Graubünden gesichtet und auch wegen seines Verhaltens aufgefallen war. Der Bär zeigte ungewöhnlich wenig Scheu vor Menschen. Zuletzt hatte er im Montafon ein Schaf in einem Stall gerissen.
Kaum Gefahr für den Menschen
Dennoch gehe von dem Braunbären, so die Experten, generell wenig Gefahr für Menschen aus. Sollte er sich allerdings künftig weiter nahe menschlicher Siedlungen aufhalten, gebe es die Möglichkeit, ihn einzufangen und mit Gummigeschossen zu beschießen. So würde der Bär schlechte Erfahrungen mit Menschen machen und diese künftig noch mehr meiden als bisher.
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