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MI | 11.04.2012
Playcastle Seefeld
Altes Spielschloss
Playcastle soll Kraftwerk werden
Über die Zukunft des Playcastle ist am Dienstag eine Vorentscheidung gefallen. Der Vorstand der Hypo Tirol Bank hat beschlossen, mit der Gemeinde Seefeld intensiv zu verhandeln, die aus dem einstigen Spieleschloß ein Biomasseheizkraftwerk machen will.
Vor acht Jahren eröffnet
Auf den Tag genau vor acht Jahren war die glanzvolle Eröffnung. Am Geburtstag des Playcastle soll jetzt offenbar die Entscheidung fallen. Dieses Mal soll die Entscheidung langfristig sein, hat die Hypo zuletzt betont. Sie hat durch Beteiligungen und Kredite am Projekt Playcastle in Summe nicht nur 3,5 Millionen Euro verloren. Sie sitzt seit dem Konkurs im Oktober 2000 auf einer Immobilie, die niemand wirklich haben will.
Bislang alle Versuche gescheitert
Ein Filmstudio hätte es werden sollen, erneut ein Spieleschloss und zuletzt ein Musicalschloss. Aber alle Versuche, neues Leben ins Playcastle zu bringen, sind bisher gescheitert. Jetzt hat eine hypointerne Arbeitsgruppe noch einmal alle Möglichkeiten geprüft und bewertet.
Knackpunkt Verkaufspreis
Knackpunkt bei den Verhandlungen könnte aber noch der Kaufpreis sein, erklärte Werner Pfeifer, Vorstand der Hypo Tirol Bank. Noch seien viele Fragen offen.
Hypo hat noch zweiten Interessenten
Sollten die Verhandlungen mit der Gemeinde Seefeld scheitern, hat die Hypo Tirol Bank einen zweiten Interessenten an der Hand. Dieser möchte aus dem Schloß ein Sporttherapiezentrum machen. Dafür wäre allerdings eine Umwidmung notwendig.
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