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MI | 11.04.2012
kammerer daniela 153
Mordfall Kammerer
Noch keine heiße Spur
Im Mordfall Kammerer gibt es keine heiße Spur, sagt die Polizei. Wie berichtet gab es eine für Aufsehen sorgende Schilderung von drei Verkäuferinnen. Dieser Vorfall steht jedoch in keinem Zusammenhang mit dem Mordfall Kammerer.
Akt füllt mehr als 35 Ordner
Am 23. Juni 2005 hat ein Pensionist die Leiche der 19-jährigen Studentin in einer Telefonzelle im Rapoldiparkgefunden.

Mittlerweile füllt der Akt mehr als 35 Ordner. Noch immer sind zwei Beamte fast nur für den Mordfall Kammerer abgestellt. Die Beamten tappen aber nach wie vor im Dunkeln, bestätigt Chefinspektor Albrecht Jirowez: "Wir verfolgen jede Spur intensiv, aber es gibt keinen konkreten Hinweis auf einen Tatverdächtigen."

Jeder Hinweis werde überprüft und damit natürlich auch die Beobachtung der drei Verkäuferinnen im Innsbrucker Jeansgeschäft. Hier ist sich Jirowez sicher: Der Vorfall hat mit dem Mordfall Kammerer nichts zu tun.
"Aussagen haben sich relativiert"
Chefinspektor Jirowez: "Nach den Angaben der Verkäuferinnen hat es sich ergeben, dass der beschriebene Vorfall erst später stattgefunden hat. Auch die ursprüngliche Aussage über die blutverschmierten Kleider hat sich mittlerweile relativiert."
Hoffen auf Kommissar Zufall
Im Mordfall Kammerer gibt die Polizei auf jeden Fall nicht auf und hofft auch auf den Kommissar Zufall. Denn eines ist klar, der Täter hat kaum verwertbare Spuren am Tatort hinterlassen. Und auf Grund der Tatzeit in den frühen Morgenstunden gibt es kaum verwertbare Zeugenaussagen.
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